Auf Mallorca sind die Rettungskräfte in drei Tagen zu gleich drei Rettungseinsätzen ausgerückt, bei denen sich deutsche Ausflügler verletzt hatten. Die Vorfälle ereigneten sich am vergangenen Donnerstag, Freitag sowie Samstag an unterschiedlichen Stellen der Insel. In zwei Fällen Fall kam sogar jeweils ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, und zwar in der gefährlichsten Schlucht des Eilands.
Am Samstagmittag war eine etwa 70-jährige deutsche Frau bei einem Ausflug im Torrent de Pareis gestürzt. Dabei zog sich die Seniorin eine Verletzung am Handgelenk zu. Daraufhin rückte die Feuerwehr von Mallorca mit dem Hubschrauber "La Milana" an und zogen die Frau per Seilwinde an Bord. Sie wurde danach ins Universitätskrankenhaus Son Espases in Palma de Mallorca gebracht.
Einen Tag zuvor, am Freitag, musste eine andere deutsche Wanderin im Südwesten Mallorcas ebenfalls mit dem Hubschrauber gerettet werden. Die 53-Jährige hatte sich bei La Trapa in der Nähe von Andratx am Knöchel verletzt. Nach der Alarmierung suchten die Rettungskräfte erst einmal 45 Minuten lang nach der Verletzten und bargen anschließen sie mit dem Helikopter. Danach kam die Frau in eine Privatklinik in der Inselhauptstadt.
Und am vergangenen Donnerstag hatte sich zudem ein etwa 55-jähriger deutscher Radfahrer bei einem Ausflug auf der Insel verletzt. Der Biker war auf einem Bergweg in Biniamar unterwegs gewesen, als er ein kleines Gefälle hinabgestürzte. Der Mann, der sich eine schwere Verletzung am Knöchel zugezogen hatte, fiel aus etwa zwei Metern Höhe. In diesem Zusammenhang weist die Lokalpolizei noch einmal darauf hin, dass man auf Bergwegen besonders vorsichtig sein sollte, vor allem in Bereichen mit Gefälle und unebenem Gelände.