Am Flughafen Palma de Mallorca haben Beamte der Guardia Civil am Mittwochabend zwei Reisende mit einer ungewöhnlich großen Menge Zigaretten kontrolliert. Insgesamt 2740 Päckchen im Wert von knapp 15.000 Euro fanden die Fahnder in deren Gepäck. Die Männer waren zuvor mit einem Flug aus Madrid auf Mallorca gelandet.
Nervöses Verhalten am Kofferband
Nach Angaben der Behörden waren die beiden Staatsbürger aus Osteuropa im Ankunftsbereich durch ihr nervöses Verhalten aufgefallen. Die Beamten entschieden sich deshalb für eine genauere Kontrolle am Ausgang, als die Männer den Bereich verlassen wollten.
Kontrolle am Ausgang lässt die Schmuggler auffliegen
Dabei stellten die Fahnder fest, dass die Reisenden keine Deklaration für mitgeführte Waren abgegeben hatten – obwohl dies bei größeren Mengen vorgeschrieben ist. Bei der anschließenden Durchsuchung ihrer Koffer entdeckten die Beamten die Zigaretten, die sorgfältig auf mehrere Gepäckstücke verteilt waren.
Die sichergestellte Menge lag deutlich über dem, was als persönlicher Bedarf gilt. Die Tabakwaren wurden beschlagnahmt, gegen die beiden Männer wurde ein Verfahren wegen Schmuggel eingeleitet.