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Mitten im Frühling: Mallorca ruft Vorwarnstufe wegen Trockenheit aus

Gleichzeitig beruhigt die Regierung: Im Hinblick auf den Sommer seien keine Wassereinschränkungen vorgesehen. Der Wasserversorger von Palma lobt die Sparsamkeit der Bürger

Aktuelles Foto des Stausees Cúber, der Palma de Mallorca mit Wasser versorgt.

| Mallorca |

Mitten im Frühling befindet sich Mallorca laut Joan Calafat, dem Generaldirektor für Wasserressourcen der Regionalregierung, in einer Vorwarnstufe wegen Trockenheit. Der Politiker betont jedoch, dass die Lage etwas besser sei als vor einem Jahr. Deswegen beruhigt Calafat: "Es ist nicht vorgesehen, im Hinblick auf den Sommer Wassereinschränkungen zu verhängen. Aus technischer Sicht sind die Wasserressourcen gesichert."

Die Situation der Stauseen, die Palma versorgen, ist ihrerseits deutlich besser als vor einem Jahr. Am 20. April dieses Jahres betrug die Gesamtreserve 72,31 Prozent, während sie am 21. April 2025 bei 57,51 Prozent lag. Somit ist eine Verbesserung um 14,8 Prozentpunkte zu verzeichnen. Betrachtet man die Stauseen einzeln, so ist der Gorg Blau zu 76,33 Prozent gefüllt, während der Cúber bei 65,95 Prozent liegt.

"Die Daten zu den Wasserressourcen in den Stauseen Cúber und Gorg Blau geben sicherlich Anlass zur Zufriedenheit, da sie in mehreren Punkten deutlich besser sind als die Werte, die um diese Zeit vor genau einem Jahr verzeichnet wurden. Zweifellos hat der starke Niederschlag, der die letzten Monate geprägt hat, zu dieser Verbesserung beigetragen, aber meiner Ansicht nach hängt sie auch mit der umsichtigen und äußerst verantwortungsbewussten Haltung der Nutzer in Palma beim Wassersparen zusammen", erklärt der Präsident des städtischen Versorgungsunternehmens Emaya, Llorenç Bauzá de Keizer.

Wiederholte Botschaft

In diesem Zusammenhang weist der Funktionär darauf hin, dass "Sparsamkeit die Botschaft ist, die wir vom Stadtrat und auch von Seiten von Emaya schon immer zu vermitteln versucht haben, und es ist auch die Botschaft, auf die wir jetzt erneut bestehen wollen. Die Tatsache, dass sich die Daten positiv entwickelt haben, hindert uns nicht daran, weiterhin darauf hinzuweisen, dass Wasser als kostbares Gut betrachtet werden muss."

Bauzá de Keizer fährt fort: "Wir stehen nun kurz vor dem Sommer, einer Jahreszeit, die in der Regel durch Regenmangel gekennzeichnet ist und zudem mit einem erheblichen Anstieg der Bevölkerungszahl einhergeht, da sie mit der Hochsaison des Tourismus zusammenfällt. Daher dürfen wir uns nicht in Sicherheit wiegen und müssen weiterhin darauf bestehen, dass ein maßvoller Umgang mit den Wasserressourcen das Leitmotiv bleiben muss."

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