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Schwere Drogenpost auf Mallorca: Mann ließ sich 75 Kilogramm Haschisch und Kokain per Paket schicken

Die Polizei beschlagnahmte die Sendung und nahm deren Empfänger fest. Logistikunternehmen geraten ins Visier der Fahnder

Ähnlich wie auf diesem KI-generierten Bild suchen die Zollfahnder auf Mallorca hin und wieder bei Logistikunternehmen nach Drogen. | Foto: Grok (KI)

| Palma, Mallorca |

Die Guardia Civil und die Steuerbehörde auf Mallorca haben in den Räumlichkeiten eines Logistikunternehmens in der Inselhauptstadt Palma ein Paket mit 72 Kilogramm Haschisch und drei Kilogramm Kokain beschlagnahmt. In der Folge wurde der Empfänger der Sendung festgenommen.

Die Ermittlungen in dieser Angelegenheit begannen am 11. April, als Ermittler der Zollüberwachung und der Guardia Civil einen Betrieb kontrollierten, der sich mit dem Versand von Waren und Paketen befasst. Dabei entdeckten sie in einer Halle eines Industriegebiets in Palma eine verdächtige Sendung. Die Beamten beschlossen, das Paket einer Durchsuchung zu unterziehen, und fanden darin die insgesamt 75 Kilogramm Rauschmittel.

Nach dem Fund leiteten die Beamten die entsprechenden Ermittlungen ein und unternahmen die notwendigen Schritte, um den Empfänger der Sendung zu identifizieren, aufzufinden und festzunehmen. Letzteres gelang am 15. April in Person von Beamten der Einheit für Steuer- und Grenzanalyse und -ermittlung (UDAIFF) des Hafens von Palma sowie von Beamten des Zollüberwachungsdienstes der Steuerbehörde.

Drogen in neuem Gewand

Ziel dieser Maßnahmen ist die Bekämpfung möglicher Schmuggelrouten für Betäubungsmittel, die in Waren versteckt sind, die für die Inseln bestimmt sind. Diese Routen werden sowohl von kriminellen Organisationen als auch von im Kleinhandel tätigen Händlern genutzt. Diese Individuen nutzen verschiedene soziale Netzwerke, um Betäubungsmittel zu verkaufen.

Sobald die Transaktion abgeschlossen ist, versenden sie kleine Mengen und verstecken die Substanzen in Kleidung, Lebensmitteln und anderen Gegenständen, wobei sie sogar falsche Identitäten verwenden, um polizeilichen Maßnahmen zu entgehen.

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