Auf Mallorca und den Balearen werden in diesem Sommer insgesamt 33 Strände in 15 Gemeinden mit der "Blauen Flagge" ausgezeichnet.Darüber berichtete die spanische Gazette Ultima Hora. Dieses Gütesiegel steht für eine besonders umweltfreundliche Bewirtschaftung sowie hohe Standards bei Wasserqualität, Sicherheit und Infrastruktur für Wassersport.
Hinzu kommen 14 Yachthäfen auf Mallorca, Menorca und Ibiza, die ebenfalls das Emblem tragen werden. Nach Angaben der spanischen Vereinigung für Umwelterziehung ADEAC (Asociación de Educación Ambiental y del Consumidor), die die Auszeichnungen vergibt, bedeutet dies bei den Stränden einen Zuwachs um eine Flagge gegenüber dem Vorjahr, während die Zahl der ausgezeichneten Häfen stabil bleibt. Die Inselgruppe liegt damit im nationalen Vergleich auf Platz sechs bei den Stränden und auf Platz vier bei den Yachthäfen. Besonders hervorgehoben wurden zudem der Rettungsdienst von Muro sowie der barrierefreie Strandzugang in Alcúdia. Zu den wieder ausgezeichneten Stränden zählen unter anderem Port de Sant Miquel (Sant Joan de Labritja, Ibiza), Cala Major (Palma, Mallorca) und Es Port-Es Dolç (Ses Salines, Mallorca).
Die vollständige Liste der ausgezeichneten Strände umfasst:
Ibiza: Cala Benirrás, Cala Sant Vicent, Port de Sant Miquel (Sant Joan de Labritja), Santa Eulària, Cala Llenya, Es Canar und Es Figueral (Santa Eulària des Riu).
Mallorca: Alcúdia, Sant Elm, Cala Marçal, Cala Sa Nau, Porto Colom (Felanitx), Muro, Cala Estància, Cala Major, Ciutat Jardí (Palma), Cala Barques, Cala Molins, Formentor (Pollença), Cala Millor, Sa Coma (Sant Llorenç des Cardassar), Can Picafort, Son Bauló, Son Serra (Santa Margalida), Cala Mondragó – Sa Font de n’Alís, S’Amarador (Santanyí), Es Port-Es Dolç (Ses Salines) sowie Cala Millor und Es Ribell (Son Servera).
Menorca: Cala en Porter und Son Bou (Alaior) sowie Binibeca Nou und Punta Prima (Sant Lluís).
Bei der Vergabe der Blauen Flagge zählen nicht nur saubere Badegewässer, sondern auch weitere Anforderungen wie Sicherheits- und Sanitäreinrichtungen. Dazu gehören etwa Rettungsschwimmer, barrierefreier Zugang zum Strand sowie eine ordnungsgemäße Abfallentsorgung. Die Wasserqualität selbst wird nicht von der ADEAC geprüft, sondern anhand offizieller Messdaten des balearischen Gesundheitsministeriums bewertet.