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INFRASTRUKTUR

Wieder Bauarbeiten in Palmas Zentrum: Beliebter Platz wird modernisiert und zum Fußgängerbereich

An der Plaça del Mercat, nur wenige Meter von der Flaniermeile Borne entfernt, rücken ab November die Bagger an. Umgestaltet wird ober- wie unterirdisch, auch in den angrenzenden Straßen.

So soll die Plaça del Mercat nach der Umgestaltung aussehen: mehr Sitzmöglichkeiten und weniger abgestellte Motorräder. | Foto: Stadt Palma de Mallorca

| Palma de Mallorca |

Die Stadt Palma de Mallorca treibt die geplante Neugestaltung der Plaça del Mercat und der angrenzenden Einkaufsstraße Carrer Unió weiter voran. Die Stadtregierung billigte am Mittwoch ein Kooperationsabkommen zwischen der Stadtverwaltung und dem kommunalen Versorger Emaya, das die Umsetzung des Projekts regelt. Nach Angaben der Stadt sollen die Bauarbeiten im November beginnen – ein Termin, der nach den Worten der Rathaussprecherin Mercedes Celeste mit den Geschäftsleuten abgestimmt worden sei.

Für das Vorhaben sind rund 4,4 Millionen Euro vorgesehen. Ziel sei es, die Barrierefreiheit und die Verkehrsführung im Zentrum zu verbessern sowie die unterirdische Entwässerungsinfrastruktur grundlegend zu modernisieren. Das Projektgebiet umfasst nach Angaben der Stadt insgesamt rund 11.560 Quadratmeter. Betroffen sind neben der Plaça del Mercat und der Carrer Unió auch die Plaça Weyler sowie ein Abschnitt der Carrer de la Riera bis zur Rambla. Zur Orientierung: Der gesamte Bereich liegt wenige Meter unterhalb der zentralen Plaça Mayor im Herzen der Stadt.

Geplant ist unter anderem, die Plaça del Mercat weitgehend zur Fußgängerzone umzugestalten. Zudem sollen die Gehwege in der Carrer Unió verbreitert, der Straßenbelag erneuert und die öffentliche Beleuchtung modernisiert werden. Auch das Stadtmobiliar auf dem Platz soll ausgetauscht werden.

Ein Schwerpunkt der Arbeiten liegt auf der unterirdischen Infrastruktur. Künftig sollen Kanalisation und Regenwasserableitung vollständig voneinander getrennt werden. Damit wolle die Stadt die "Leistungsfähigkeit des Abwassersystems" verbessern und marode Rohre ersetzen. Emaya übernimmt den Angaben zufolge insbesondere die Erneuerung des Trinkwassernetzes.

Darüber hinaus sieht das Projekt eine Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 20 km/h vor. Bestehende Stellplätze für Personen mit eingeschränkter Mobilität, Ladezonen, Flächen für die getrennte Müllsammlung sowie reservierte Parkplätze für Gerichte und Behörden sollen erhalten bleiben. Gleiches gelte für barrierefreie Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs und Taxistände.

"Die Unterzeichnung dieses Abkommens ist ein weiterer Schritt, um bei der Umsetzung der Arbeiten voranzukommen", sagte die Stadträtin Celeste. Der Baustart im November sei "mit den Händlern und Unternehmen des betroffenen Bereichs abgestimmt“ worden.

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