Kurz vor Beginn der neuen Tourismussaison auf mallorca und angesichts der Tatsache, dass bald wieder Tausende von Fahrzeugen eine der Hauptzufahrtsstraßen nach Can Picafort bevölkern werden, wächst die Unzufriedenheit unter Anwohnern und Autofahrern über den Zustand der Straße, die Santa Margalida mit dem Küstenort verbindet. Schlaglöcher, Risse, Unebenheiten im Asphalt und Wasseransammlungen am Straßenrand bringen Verkehrsteilnehmer seit Jahren fast zum Wahnsinn. Doch jetzt wird versichert, dass sich die Situation in den letzten Monaten „deutlich verschlechtert“ habe.
Die Beschädigungen der Fahrbahn sind praktisch auf der gesamten Strecke sichtbar. Dies geht so weit, dass an der Straße selbst ein Schild steht, das ausdrücklich vor dem schlechten Zustand warnt – ein Anblick, den die Anwohner als „surreal“ empfinden, wenn man bedenkt, dass es sich um eine stark befahrene Straße handelt, insbesondere im Sommer, wenn der Verkehr durch den Zustrom von Touristen nach Can Picafort und in andere Küstenorte der Region deutlich zunimmt.
Die Autofahrer beklagen, dass das Befahren dieses Abschnitts zu einer unangenehmen und vor allem gefährlichen Erfahrung geworden ist. Sie kritisieren zudem, dass die Straßenränder bei Regen leicht überflutet werden, was das Unfallrisiko noch weiter erhöht.
Sechs Millionen Euro für Reparaturen eingeplant
Die Unzufriedenheit besteht schon seit Jahren, doch viele Anwohner sind der Meinung, dass die Situation nun einen kritischen Punkt erreicht hat. Tatsächlich warnen sie davor, dass es in der Gegend bereits zu Unfällen gekommen ist, und befürchten, dass sich der Zustand weiter verschlechtert.
Der Inselrat von Mallorca bestätigt seinerseits, dass er bereits an einem Projekt zur Aufmöbelung der Fahrbahn arbeitet und den Abschnitt zwischen Sineu und Can Picafort umfasst, der über Maria de la Salut und Santa Margalida führt. Wie die Inselverwaltung mitteilt, befindet sich das Projekt derzeit in der Ausarbeitungsphase und soll voraussichtlich bis Ende des Jahres fertiggestellt sein.
Die geplanten Maßnahmen erstrecken sich über etwa 19 Kilometer und werden zunächst auf rund sechs Millionen Euro veranschlagt. Der Consell weist jedoch darauf hin, dass anschließend noch die Umweltgutachten und die übrigen Verwaltungsverfahren abgewickelt werden müssen. Unterdessen fordern die Verkehrsteilnehmer weiterhin sofortige Lösungen für eine Straße, die sie als zunehmend marode und gefährlich empfinden.