Die Bürgerinitiative „Illes en Resistència“ hat sich gegen die zunehmende Zahl von touristischen Ausflügen mit Buggys in der Umgebung von Cala Millor und Sa Coma im Osten von Mallorca ausgesprochen. Diese Aktivität, so ihre Kritik, habe erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt, insbesondere auf die Feldwege und Naturräume der Region.
Die Kontroverse entstand aufgrund eines im Internet stark beworbenen touristischen Angebots, das geführte Buggy-Touren zu verschiedenen Orten an der mallorquinischen Küste anbietet. Das Erlebnis, das sich an Besucher richtet, die eine abenteuerlichere Freizeitalternative suchen, umfasst Routen über Feldwege, Stopps an Aussichtspunkten und Küstenabschnitten sowie die Möglichkeit, diese Geländewagen mehrere Stunden lang selbst zu fahren. Der Preis liegt bei etwa 79 Euro pro Person, je nach gewählter Variante.
Protestler monieren Unvereinbarkeit mit Schutz der Natur
Die Initiative „Illes en Resistencia“ kritisiert diese Art von Aktivitäten scharf und hält sie für unvereinbar mit dem Schutz der Natur. In einer in den sozialen Netzwerken verbreiteten Botschaft bringt die Plattform ihre Empörung zum Ausdruck: „Wie kann es Menschen geben, die damit fahren wollen – und das für 79 Euro? Sie zerstören die Wege, wir müssen dem ein Ende setzen, JETZT!“
Die Initiative prangert an, dass der ständige Verkehr dieser Fahrzeuge zur Zerstörung der Wege führt, Lärmbelästigung verursacht und zur Bodenerosion beiträgt, insbesondere in sensiblen Gebieten in Küstennähe. Vor einigen Tagen prangerte die Plattform in den sozialen Netzwerken auch ein Angebot für organisierte Ausflüge zu wenig bekannten und versteckten Buchten an.