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Kopfschütteln auf Mallorca nach Ankündigung von Zwangs-Quarantäne

Wer nach Spanien einreist, soll sich 14 Tage in Quarantäne begeben.

| Mallorca |

Die Ankündigung der spanischen Zentralregierung vom Dienstag, eine Zwangs-Quarantäne für sämtliche aus dem Ausland Einreisenden anzuordnen, hat auf Mallorca für Verwunderung und Verärgerung in der Wirtschaft, aber auch in der Politik gesorgt.

Vertreter von Hotelierverbänden warfen der Regierung in Madrid vor, unbedacht zu handeln. Schließlich würden momentan Arbeitnehmer aus Mitteleuropa auf die Insel reisen, die dafür sorgen sollen, den Tourismus wieder zum Laufen zu bringen. Eine 14-tägige Zwangs-Quarantäne würde in diesen Fällen nur kontraproduktiv sein.

Der Chef des Reisebüroverbandes auf den Balearen, Francesc Mulet, bezeichnete die Ankündigung aus Madrid als "nicht opportun". Er könne das Ganze nicht nachvollziehen.

Auch in der balearischen Politik wächst die Skepsis, was einige in Madrid getroffene Entscheidungen anbelangt. Tourismusminister Iago Negueruela äußerte die Hoffnung, dass die am Freitag in Kraft tretende Maßnahme nur sehr kurze Zeit dauere und bald wieder der Vergangenheit angehöre.

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