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Nanu! Elf Kriegsschiffe tauchen plötzlich in der Bucht von Palma auf

Es handelt sich um NATO-Gefährte, die Minenräumaktionen üben

So sah es am Mittwoch an der Bucht von Palma aus. | Foto: Ultima Hora

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Während die Welt angesichts des militärischen Konflikts in der Straße von Hormus, einem der am stärksten verminten Gebiete der Welt, den Atem anhält, finden auf Mallorca derzeit bedeutende Minenkriegsübungen der NATO und der spanischen Marine statt. An den Manövern MINEX-26 sind insgesamt elf Kriegsschiffe, Luftfahrzeuge und unbemannte Systeme beteiligt.

Es handelt sich um Übungen, die jedes Jahr in Spanien stattfinden und tatsächlich von der spanischen Marine geleitet werden. Dieses Mal fanden sie in den Gewässern von Murcia, Alicante und nun auf den Balearen statt, wobei neben den nationalen Minensuchbooten auch die Vereinigten Staaten, Griechenland, Italien und die Türkei beteiligt sind.

Große Anlegeaktion am Freitag

Am Freitag soll die Flotte den Marinestützpunkt Portopí erreichen, und für Samstag ist ein Tag der offenen Tür nicht ausgeschlossen, auch wenn das für diesen Tag vorhergesagte Unwetter dessen Durchführung gefährdet.

Das Hauptziel ist die Übung von „Minenkriegs“-Operationen, d. h. die Ortung, Identifizierung und Unschädlichmachung von Seeminen, die strategische Seewege blockieren oder kritische Unterwasserinfrastrukturen bedrohen könnten. Dazu kommen Minensuchboote, hochpräzise Sonare, autonome Unterwasserfahrzeuge und Teams von Spezialtauchern zum Einsatz. Die Manöver dienen auch dazu, die Koordination zwischen den NATO-Verbündeten zu verbessern und neue Technologien zur Unterwasserüberwachung und -neutralisierung zu testen.

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