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Schreckminuten an spanischem Airport: Mann klettert auf Flugzeugdach, randaliert und löst Großeinsatz aus

Der Vorfall ereignete sich am Flughafen von Valencia, der 24-jährige Marokkaner randalierte auf dem A320 und sorgte für viel Aufsehen

Der junge Mann kletterte auf das Flugzeugdach und lief zehn Minuten nervös umher. | Video: X @controladores

| Valencia, Spanien | |

Auf dem Airport von Valencia hat es am Samstagnachmittag einen Großeinsatz gegeben: Ein 24-jähriger Marokkaner hatte es geschafft, vor dem Abflug auf das Flugzeugdach zu klettern und lief dort umher. Nachdem der Mann von Einsatzkräften heruntergeholt werden konnte, wurde er festgenommen und anschließend in ein Krankenhaus gebracht.

Die angespannten Szenen ereigneten sich an dem spanischen Airport kurz vor dem Abflug einer Vueling-Maschine in Richtung Amsterdam in den Niederlanden. Wie genau der Mann es schaffte, auf das Dach des Airbus 320 zu gelangen, ist bisher nicht bekannt. Rund zehn Minuten lang hielt er sich dort auf und lief nervös hin und her. Auf den Aufnahmen des Vorfalls ist zu sehen, wie der Mann trinkt, spuckt und die Flasche oder Dose wegschleudert.

Für die Einsatzkräfte am Flughafen von Valencia kam erschwerend hinzu, dass der 24-Jährige seinen Rucksack auf dem Flugzeugdach abgestellt hatte. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass es sich beispielsweise um eine Bombe handelt könnte, oder der Mann bewaffnet ist.

Verdacht auf Psychose

Schließlich gelang es Beamten der Guardia Civil, den Mann zu überreden, vom Flugzeugdach zu steigen. Danach wurde er festgenommen und – aufgrund seines psychisch labilen Zustands mit Verdacht auf eine Psychose – in ein Krankenhaus gebracht. Er wird sich wegen eines Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz verantworten müssen.

Aufgrund des Großeinsatzes verzögerte sich der Abflug der Vueling-Maschine nach Amsterdam um zweieinhalb Stunden. Augenzeugen des Vorfalls hielten die Szenen am Samstagnachmittag mit ihren Kameras fest und luden die Videos auf den sozialen Netzwerken hoch. Unter anderem auf den Portalen X und Instagram sind die Aufnahmen zehntausende Male angesehen worden.

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