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Strände & Buchten

Bitte aufpassen: Diese beiden Strände haben das schmutzigste Wasser auf Mallorca!

Die Untersuchung der Stiftung Mallorca Preservation wurde am Dienstag präsentiert. Die betroffenen Küstenabschnitte befinden sich im Norden und im Osten der Insel

Auch Quallen werden an der Cala Egos immer mal wieder angespült | Foto: Ultima Hora

| Mallorca |

Ein neuer Bericht über den Zustand des Meerwassers rund um Mallorca und die Nachbarinseln lässt aufhorchen. Die Untersuchung namens "Mar Balear 2026" der Stiftung Mallorca Preservation wurde am Dienstag präsentiert.

Ibiza ist demnach die Insel mit den meisten Punkten unterhalb der Note „ausgezeichnet”, mit 32 Prozent guter Qualität und 5 Prozent ausreichender Qualität. Sämtliche Punkte mit unzureichender Wasserqualität befanden sich auf Mallorca, konkret in Albercuix (Pollença) im Norden und Cala Egos (Santanyí) im Osten.

Insgesamt hat sich der Untersuchung zufolge die Fäkalienverschmutzung an den Stränden der Balearen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, während gleichzeitig ein fortschreitender und allgemeiner Rückgang der Wasserqualität zu verzeichnen ist.

Auch der Druck der Badegäste spielt eine Rolle

In dem Bericht wird der Zustand des Wassers anhand der hygienischen Qualität, der Nutzung und der Bevölkerungsdichte sowie der Belastung durch vor Anker liegende Boote untersucht. Das letztgenannte Kapitel macht deutlich, dass die Strände der Inseln nicht nur unter einem fortschreitenden Verlust der Wasserqualität leiden, sondern auch einem zunehmenden Druck durch Badegäste und Boote ausgesetzt sind.

Insgesamt 11 Gemeinden hatten in allen untersuchten Jahren (von 2020 bis 2025) Vorfälle zu verzeichnen: Santanyí, Calvià, Palma, Sant Josep de sa Talaia, Ciutadella, Pollença, Manacor, Sant Antoni de Portamany, Capdepera, Llucmajor und Alcúdia.

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