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Toter deutscher Radfahrer auf Mallorca: Angehörige organisieren Spendenaktion für Beerdigung

Der 51-jährige Resident war vor zehn Tagen in Santa Ponça ums Leben gekommen. Er hinterlässt einen 13 Jahre alten Sohn

Der 51-Jährige Deutsche soll nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf Mallorca beigesetzt werden. (Symbolbild) | Foto: Martin Ansorge/Archiv

| Santa Ponça, Mallorca |

Nach dem Tod eines deutschen Radfahrers auf Mallorca ist eine Spendenaktion in der Bundesrepublik ins Leben gerufen worden. Angehörige des 51-jährigen Insel-Residenten erhofft sich, so die Kosten für die Beerdigung auf Mallorca zu decken. Außerdem hinterlässt der Verstorbene einen 13 Jahre alten Sohn, der zuletzt bei ihm gelebt hatte. Das berichtet der nordrhein-westfälische Sender "Radio Hochstift" aus Paderborn.

Am Donnerstag, 31. Juli, war der Paderborner in Santa Ponça im Südwesten der Insel bei einem tödlichen Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der 51-Jährige war mit dem Rad auf dem Weg zur Arbeit gewesen, als er von einem Auto erfasst wurde. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Mann war seit vielen Jahren Resident auf Mallorca und lebte mit seinem Sohn sowie seiner neuen Lebensgefährtin zusammen.

2200 Euro sollen gesammelt werden

Mit der Spendenaktion soll die Beerdigung des Radfahrers auf Mallorca finanziert werden. Das Spendenziel liegt bei 2200 Euro, die Kosten für die Beisetzung belaufen sich laut der Angehörigen auf rund 6000 Euro. Organisiert wird die Aktion von der Ex-Freundin des Toten, die auch die Mutter seines Sohnes ist.

"Wir bitten um eure Mithilfe, da wie ihr alle wisst die Beerdigungskosten sehr hoch sind und natürlich nicht von einem Minderjährigen getragen werden können", heißt es in der Beschreibung der Spendenaktion. "Schon alleine die Erkenntnis, dass ihm sein Vater so früh genommen wurde, ist sehr schwer zu ertragen." Unter diesem Link finden Sie den Spendenaufruf.

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