Fast ein Drittel aller Immobilienkäufe durch Ausländer in Palma de Mallorca zwischen Dezember 2024 und November 2025 wurde von Deutschen getätigt. Das geht aus Daten des Statistikportals der Notarkammer hervor. In 15 der 20 Zonen mit eigener Postleitzahl stellen Deutsche unter allen Ausländern mehrheitlich die Investoren.
Konkret haben die Alemanes im genannten Zeitraum 31,79 Prozent aller durch Ausländer getätigten Käufe abgeschlossen. Insgesamt unterzeichneten Nichtspanier 29,61 Prozent aller Kaufverträge. Nach den Deutschen rangieren auf der Liste der aktivsten ausländischen Käufernationalitäten Schweden, Italiener, Briten und Marokkaner. Dabei unterscheiden Notare zwischen ansässigen und nicht ansässigen Ausländern. Letztere sind Käufer, die zum Zweck der Investition oder für einen Zweitwohnsitz kaufen. Deutsche und Schweden führen auch diese Zahlen an.
In einem Viertel fast zwei von drei Käufern ausländisch
Aus der Statistik des Notare geht auch hervor, dass in manchen Zonen Palmas Ausländer mehr als die Hälfte der Immobilien erwerben. Das ist vor allen anderen im Bereich der Avinguda de Jaume III der Fall, wo Nichtspanier für rund 60 Prozent aller Deals verantwortlich zeichneten. Im historischen Zentrum stellen sie damit mehr als die Hälfte der Käufer. Gleiches gilt für die außerhalb gelegenen Strandviertel Can Pastilla und Playa de Palma.
Der Blick in die Datenbank der Notarkammer zeigt zudem, dass die Immobilienpreise in den meisten Vierteln von Palma stiegen, um mehr als 30 Prozent in Santa Catalina, Son Rapinya und Son Vida. Den höchsten Quadratmeterpreis findet man derzeit im historischen Zentrum: 6102 Euro. Parallel dazu waren in einigen Vierteln Rückgänge zu verzeichnen, beispielsweise in Sindicat (15,6 Prozent) oder Nou Llevant, Molinar und Portitxol (jeweils um rund 7 Prozent).