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Golf-Touristen geben am meisten aus

Aber auch satte Zuwächse bei Seglern und Radlern

Golfen, Segeln oder Rad fahren – diese Sport– und Freizeit-Schwerpunkte liegen nach wie vor im Trend und locken Jahr für Jahr mehr Special-Interest-Touristen auf die Insel. Die Zuwächse machen sich sowohl in den gestiegenen Gästezahlen als auch in den höheren Einnahmen bemerkbar. Das ergeben die Daten des Statistik-Jahrbuchs 2006, das vom balearischen Tourismusministerium jetzt vorgelegt wurde.

Die Zahl der Urlauber, die für ihren Aufenthalt Motoryachten oder Segelboote chartern, erhöhte sich im Vorjahr um 5'9 Prozent auf 292.800 Personen. Sie blieben im Schnitt 14'1 Tage auf den Inseln und gaben pro Tag 140'3 Euro aus (plus 3'2 Prozent). Die Einnahmen der Balearen durch den Nautik-Tourismus stiegen um 8'9 Prozent auf 460'35 Millionen Euro.

Auch in Sachen Golf wurden 2006 mehr Besucher auf den Inseln registriert. Ihre Anzahl erhöhte sich um 3'5 Prozent auf 107.300. Die Golfer verweilten im Mittel 9'9 Tage auf den Inseln und gaben durchschnittlich 201 Euro pro Tag aus, plus 2'3 Prozent. Die Einnahmen aus dem Golf-Tourismus erhöhten sich um 5'8 Prozent auf 167'15 Millionen Euro.

Deutliche Zuwächse verzeichnete auch der Radsport. 2006 radelten rund 84.752 „Cicloturistes”, wie sie auf Catalán offiziell bezeichnet werden, über die Inseln. Das waren 4'4 Prozent mehr als in 2005. Wenn die Radler nicht in die Pedale traten, entspannten sie sich im Schnitt 9'7 Tage in den Hotels des Archipels. Dabei gaben sie am Tag im Mittel 101'80 Euro aus (plus 3'5 Prozent). Insgesamt füllten die Radler die Kassen der Inseln mit 60'75 Millionen Euro, plus 7'8 Prozent.

Einen relativen Rückgang gibt es nach den vorläufigen Angaben der balearischen Hafenbehörde indes beim Kreuzfahrt-Tourismus. Zwar stieg die Zahl der Passagiere insgesamt um 3385 auf 1'06 Millionen. Auch nahm die Anzahl der Urlauber zu, die ihre Kreuzfahrt auf den Balearen beginnen oder beenden. Dagegen legten weniger Kreuzfahrer auf Durchreise einen Landgang auf den Inseln ein. Die Einnahmen der Inseln sanken um 2'2 Prozent auf 71'78 Millionen Euro.

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