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Verdacht auf Millionen-Geldwäsche tangiert Fußballkreise

Beamte von Polizei und Finanzbehörden durchsuchten sechs Stunden lang das Luxusanwesen und transportierten kistenweise Unterlagen ab. | Alejandro Sepúlveda

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Neue Details zum Verdacht der illegalen Geldwäsche in Millionenhöhe auf Mallorca: Im Zentrum der Ermittlungen steht ein Spielervermittler mit orientalischem Namen, der in Calvià eine Luxusvilla, mehrere Sportwagen und eine Yacht besitzt, berichtete die spanische MM-Schwesterzeitung Ultima Hora am Sonntag. Beamte von Europol, der Guardia Civil und der Finanzbehörde hatten am Dienstag sechs Stunden lang das Anwesen des Mannes durchsucht und kistenweise Dokumente beschlagnahmt. Die Ermittlungen leitet das spanische Gericht Audiencia Nacional.

Der Spielervermittler steht im Verdacht, mit dem An- und Verkauf von Immobilien illegal Geld gewaschen zu haben. Er muss sich in den kommenden Tagen vor dem Ermittlungsrichter in Madrid verantworten.

Wie Ultima Hora unter Berufung auf gerichtliche Quellen schreibt, wird auch gegen Manager und ehemalige Spieler aus Osteuropa ermittelt. Sie stehen im Verdacht, auf der Insel in Kontakt mit einheimischen Unternehmen wie etwa Baufirmen das Vorhaben verfolgt zu haben, Millionenbeträge aus Steuerparadiesen durch Immobiliengeschäfte zu legalisieren.

Der einflussreiche Fußball-Agent soll über ein Millioneneinkommen verfügen. Er lebt mit seiner Familie auf Mallorca. Einige der Besitztümer und Vermögenwerte des Mannes auf der Insel könnten möglicherweise blockiert werden, hieß es.

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