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Erster Entwurf für Zeit nach Ausgangssperre

Wie geht es nach dem 26. April, dem vorläufigen Ende des Ausnahmezustands, weiter? | Pellicer

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Für die Balearen gibt es einen ersten Entwurf, wie es nach der Ausgangssperre weitergehen könne, wie die Inselratsdezernentin für Gesundheit, Patricia Gómez, am Dienstag (14.4.) mitteilte. Es sei allerdings noch nicht klar, ob die Zentralregierung in Madrid diesem zustimmen werde oder ob es eine national einheitliche Lösung geben solle.

Gómez teilte mit, dass die Balearen-Regierung für den Fall vorbereitet sein möchte, falls eine regionale Lockerung angestrebt werde. Sie ging nicht ins Detail, welche Bereiche als Erstes gelockert würden, aber signalisierte, dass man mit den Berufsgenossenschaften, dem Tourismussektor und dem Handel zusammenarbeiten müsse.

Eine genauere Auskunft, ob ein zügigeres Aufheben der Ausgangssperre der Balearen von der Balearen-Regierung forciert werde, gab sie nicht, sondern veranschaulichte es am Beispiel von Formentera. Dort habe es nur drei bestätigte Fälle von Coronavirus gegeben und entsprechend sollte man ab dem 26. April angemessene Schritte erwägen, vorausgesetzt es sei von Madrid aus bewilligt.

Besondere Sorge bereitet der Balearen-Regierung die Öffnung von Häfen und Flughäfen. Dies solle nach und nach und unter der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen erfolgen. Die Menge an Personal sowie die Anzahl von ankommenden Flügen werde genau geprüft.

Die Möglichkeit, dass Kinder als Erste wieder nach draußen dürften, sei eine schwierige Entscheidung, so Javier Arranz, Sprecher des Balearenausschusses zum Thema Corona. Kinder seien zwar weniger gefährdet, aber oftmals stille Übertrager und das Einhalten der Abstände sei für sie schwierig. Man werde auch diesen Punkt diskutieren.

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