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Zweithausstreit: Armengol verweist auf gleiche Rechte

Ferienimmobilien in Cala Llamp. | Michels

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Die sozialistische Ministerpräsidentin von Mallorca und den Nachbarinseln, Francina Armengol, kommt den deutschen Investoren und Immobilienbesitzern ohne Erstwohnsitz auf den Inseln nicht entgegen. Auch spanische Balearen-Bewohner, die andere Wohnungen und Häuser hier hätten, dürften während des weiterhin in Spanien geltenden coronabedingten Alarmzustandes schließlich auch nicht dorthin, zitierte die MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" am Dienstag Kreise der Landesregierung.

In mehreren Briefen hatten die Bundesbürger in der vergangenen und in dieser Woche von der Regierungschefin gefordert, sie auch ohne Erstwohnsitz-Bescheinigung auf die Inseln zu lassen. Sie hätten viel Geld hier investiert und zahlten auch Steuern, argumentierten sie. Außerdem sei der Zugang zum Eigentum ein in den westeuropäischen Verfassungen verankertes Grundrecht.

Ministerpräsidentin Armengol sagte lediglich zu, auf jedes Schreiben, das bei ihr eingehe, zu reagieren und darin die besonders intensiven Beziehungen zur Bundesrepublik hervorzuheben.

Nach den Vorstellung der Landesregierung sollen die Insel-Flughäfen zuallerletzt wieder geöffnet werden.

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