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Ryanair-Streik in Spanien: Bisher kaum Deutschland-Flüge betroffen

Wie viele Flüge vom Streik in den kommenden Wochen betroffen sein werden, ist noch ungewiss. | M.A. CAÑELLAS

| Mallorca |

Von dem in dieser Woche neu aufgeflammten Streik des spanischen Kabinenpersonals der Fluggesellschaft Ryanair sind bisher nur wenige Flüge zwischen Mallorca und Deutschland betroffen. Am Freitagvormittag wurde ein Ryanair-Flug von Palma nach Berlin-Brandenburg ebenso wie dessen für den späteren Vormittag angesetzter Rückflug von der Bundeshauptstadt auf die Insel gecancelt.

Insgesamt wurden in Palma am Freitagvormittag 22 Ryanair-Flüge wegen des Streiks abgesagt, die überwiegende Mehrzahl aufs spanische Festland. Mehr als 30 weitere Flüge der irischen Billigfluglinie starteten oder landeten mit Verspätung in Palma.

Nach Meinung der Gewerkschaften könnten im weiteren Streikverlauf jedoch mehr Auslandsflüge von den Arbeitsniederlegungen des Kabinenpersonals betroffen sein. Insbesondere in der kommenden Woche vom 18. bis 23. Juli. Dass es bisher dazu nicht kam, liege daran, dass Ryanair auf seinen Verbindungen von Mallorca nach Deutschland ausschließlich deutsches Bordpersonal einsetze, das sich an dem Streik seiner spanischen Kollegen nicht beteilige, erklärte eine Sprecherin der Gewerkschaft Uso gegenüber MM.

Doch um so mehr innerspanische Flüge von Ausfällen und Verspätungen betroffen sind, desto mehr Flüge würden auch auf anderen Strecken in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei den Streiks geht es um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen für die rund 1.900 Angehörigen des spanischen Kabinenpersonals. Ähnlich sieht die Lage bei Easyjet aus, deren Bordpersonal aus gleichen Gründen in den Ausstand gegangen ist.

Bei Ryanair sind in den kommenden zwei Wochen insgesamt acht 24-stündige Arbeitsniederlegungen an zehn Flughäfen angekündigt, darunter auch Palma de Mallorca. Dabei handelt es sich um den 18., 19., 20., 21., 25., 26., 27. und 28. Juli. Im Falle von Easy Jet soll am 16., 17., 29., 30. und 31. Juli die Arbeit an drei Flughäfen in Spanien niedergelegt werden, unter ihnen ebenfalls Palma de Mallorca. Wie viele Flüge auf welchen Strecken von dem Ausstand betroffen sein werden, ist nicht vorhersehbar.

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