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Erst Stier, dann Bär: Tiere sorgen für Schrecken in Spaniens Ortschaften

| Llubí, Mallorca |

Erst am Freitag hatte ein freilaufender Stier auf Mallorca für Aufregung gesorgt. In dem Dorf Llubí begegneten Passanten am frühen Morgen dem schwarzen Tier, ein Autofahrer nahm den Gehörnten sogar per Video auf.

Jetzt ist in Ponferrada in der nordwestspanischen Region León einem Taxifahrer ein Braunbär vor das Auto gelaufen. Der Mann griff ebenfalls zum Smartphone und nahm per Video auf, wie das Tier die Flucht ergriff und durch die Straßen davonlief, stets verfolgt von dem Auto.

Die Ortspolizei der knapp 65.000-Einwohner-Stadt postete das Video des Fahrers später auf dem Twitterkanal der Behörde. Darauf ist zu sehen, wie der Bär auf allen Vieren in hohem Tempo vor dem Wagen Reißaus nimmt.

Spanische Medien berichteten, dass mehrere Taxifahrer am frühen Dienstagmorgen gegen 3.20 Uhr, als sie auf Kunden warteten, den Braunbären gesichtet hatten. Sie riefen die Polizei. Unterdessen lief das Tier in Richtung des Flusses Sil und verzog sich von dort wieder in die Bergregion des Monte Pajariel.

Die Sichtung hat in der Stadt große Verwunderung ausgelöst. Zwar kommt es in den asturischen Berggebieten gelegentlich vor, dass Bären in der Nähe von bewohnten Gebieten gesehen werden. Doch jetzt sei es das erste Mal gewesen, dass ein Tier in einer so großen Stadt wie Ponferrada auftauchte.

Ungefährlich sei die Situation nach Ansicht der Polizei nicht gewesen. Sie warnte in ihrem Tweet: "Obwohl diese Tiere in der Gegenwart von Menschen sehr scheu sind, ist äußerste Vorsicht geboten."

Auch auf Mallorca hatte der freilaufende Stier für Verunsicherung gesorgt. Man habe ja nicht wissen können, wie so ein Tier auf Passanten reagiere, sagte Bürgermeisterin Magdalena Perelló. Zum Glück habe das Tier niemanden angegriffen. Der Stier wurde im Nachhinein von seinen Besitzern wieder eingefangen und auf das Gelände ihrer Finca gebracht.

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