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Im TV: So wurde das spanische Kino populär

Die spanische Filmindustrie blickt auf eine interessante Geschichte. | Tim Reckmann / pixelio.de

| Spanien |

Spanisches Kino: Sofort hat man Szenen aus den berührenden, manchmal schrillen und dabei zutiefst menschlichen Filmen des Pedro Almodóvar vor Augen, dessen Werk mit den bedeutendsten internationalen Filmpreisen ausgezeichnet ist. Darunter ein Oscar für "Alles über meine Mutter", in dem Almodóvars Muse Penélope Cruz eine aidskranke schwangere Nonne spielt. Seit vielen Jahren zählt sie zu den ganz großen Schauspielerinnen von internationalem Rang. "CineKino" gibt Einblick in die vielseitige Karriere des spanischen Weltstars.

Doch lange zuvor sorgte bereits ein spanischer Regisseur international für Furore und gilt heute als einer der wichtigsten Filmemacher des 20. Jahrhunderts. Mit "Viridiana" gewann Luis Buñuel 1961 die Goldene Palme von Cannes und löste einen folgenschweren Skandal aus. Doch was wissen wir jenseits einiger international bekannter Namen vom spanischen Kino?

Als sich die Welt während der Jahrzehnte der Franco-Diktatur von Spanien abgewandt hatte, entstanden trotz harscher Zensur Filme, die leider nie über die Grenzen des Landes hinaus bekannt wurden. Der Regisseur und Oscar-Preisträger Fernando Trueba hält sie für die besten des spanischen Kinos. "CineKino" entdeckt unbekannte Schätze.

Knapp und kurzweilig erzählt jede Folge anhand zahlreicher Filmausschnitte, Archivmaterial und Interviews mit Filmschaffenden von den kinematografischen Besonderheiten des südeuropäischen Landes. Die Folge „Spanien” der Doku-Reihe „CineKino” wird am Donnerstag, 
2. Februar, um 4.25 Uhr auf Arte ausgestrahlt.

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