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Nach Hunde-Vergiftungen an Mallorca-Strand: Videokameras könnten für mehr Sicherheit sorgen

Eine Nachbarschaftsinitiative hat bereits viele Unerschriften gesammelt

An dem Strandabschnitt von Llenaire in Port de Pollença fanden die mutmaßlichen Vergiftungsanschlägen auf die Hunde statt. | R.F.

| Pollença, Mallorca |

Nachdem am 25. Dezember die Labrador-Hündin "Lenny" durch ausgelegtes Gift gestorben ist, will die Gemeinde Pollença auf Mallorca nun Sicherheitsvorkehrungen ergreifen, um solchen Vorfällen vorzubeugen. Eine Nachbarschaftsinitative, die stärke Kontrollen am Strand vorsieht, um für die Sicherheit der Vierbeiner zu garantieren, hat bislang 780 Unterschriften gesammelt. Ziel ist die Installation von Sicherheitskameras an bestimmten Abschnitten des "Hundestrandes" llenaire.

Bürgermeister Martí Marc, sagte: "Wir können dort nicht 24 Stunden am Tag Polizisten aufstellen, aber wir prüfen, wie wir das Gebiet besser überwachen können." Zugleich räumte March ein, dass es sich um ein sehr schwer lösbares Problem handle, denn schließlich könne jeder Gift auslegen, ohne entdeckt zu werden. Ferner ist der Politiker der Meinung, dass es sich nicht nur um ein lokales Problem handle. Eine Verlegung des "Hundestrandes" in anderes Gebiet wäre daher keine geeignete Lösung.

Nach den Vergiftungen mehrere Tiere in den vergangenen Monaten ist nach wie vor die Identität des Täters nicht geklärt. Vieles aber deutet den Ermittlern zufolge darauf hin, dass es sich um einen Einwohner Pollenças handelt, der ein "Problem" mit Vierbeinern hat.

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