Die Serie von Badeunfällen auf Mallorca reißt nicht ab. Am Mittwochabend (7.,8.) gegen 20 Uhr stürzte ein 60-jähriger Mann unterhalb der Wohnsiedlung Son Verí bei Llucmajor von einem Felsen ins Meer und schlug schwer auf dem Meeresgrund auf.
Der Mann wurde mit einem möglichen Halswirbeltrauma ins Krankenhaus Son Espases gebracht. Augenzeugen zufolge war er nach dem Sprung bewusstlos. Rettungskräfte, darunter Freiwillige des Zivilschutzes, die Polizei und ein Notarzt, konnten den Verletzten bergen und ihm Erste Hilfe leisten.
Dieser Vorfall reiht sich in eine traurige Serie von Badeunfällen auf Mallorca ein. Erst vor wenigen Wochen war ein 19-jähriger Tourist in Cala Llombards nach einem Sprung von hohen Klippen ins Meer schwer verletzt worden. Trotz mehrfacher Warnungen der Rettungsschwimmer hatte der junge Mann die Gefahr missachtet.
Experten warnen immer wieder vor den Gefahren des Springens von Felsen und Klippen. Oft unterschätzen Badegäste dabei die Höhe und die Wassertiefe und setzen sich damit einem erheblichen Verletzungsrisiko aus.
Zahl der Badeunfälle steigt
Die Zahl der Badeunfälle auf den Balearen ist in den letzten Jahren besorgniserregend gestiegen. Im vergangenen Jahr kamen allein auf den Inseln 32 Menschen beim Baden ums Leben. Die Behörden appellieren an alle Badegäste, vorsichtig zu sein und sich an die Sicherheitshinweise zu halten. Sprungverbote sollten unbedingt beachtet werden.