Es war eine Glücksnacht – bis sie abrupt und brutal endete: Nach eigenen Angaben ist ein Mann beim Verlassen einer Spielhalle in Palma de Mallorca von drei Männern überfallen worden. Die Täter schlugen mehrfach auf ihn ein und raubten ihm die 21.000 Euro, die er zuvor beim Spielen gewonnen hatte.
Nach intensiven Ermittlungen konnte die Nationalpolizei die drei mutmaßlichen Angreifer festnehmen – zwei spanische Staatsbürger und einen Mann marokkanischer Herkunft. Der Fall wurde vom Kriminaldezernat der Zentralen Polizeidienststelle in Palma aufgeklärt, das Ende November von dem Raubüberfall erfahren hatte.
Wie gewonnen, so zerronnen
Das Opfer, das bereits vor einigen Wochen Anzeige bei der Polizeidirektion erstattet hatte, schilderte, er habe in einer Spielhalle in Palma de Mallorca Geld gewonnen und sei kurz darauf auf dem Heimweg von drei Männern abgefangen worden. Diese hätten sofort auf ihn eingeschlagen und ihm die gesamten 21.000 Euro geraubt.
Die Ermittler befragten mehrere Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, und konnten die Täter so identifizieren. Offenbar hatten die drei Männer das Opfer bereits in der Spielhalle beobachtet, als es Bargeldgewinne erzielte, und sich anschließend verabredet, ihm das Geld zu stehlen. Draußen, auf dem Heimweg, schlugen sie dann zu.
Nachdem die Identität der Tatverdächtigen festgestanden hatte, startete die Polizei am vergangenen Mittwoch eine gezielte Fahndungsaktion. Zwei der Täter – junge Männer Anfang zwanzig – wurden als mutmaßliche Haupttäter festgenommen. Der dritte Beteiligte, ein Mann mittleren Alters, wurde wenige Tage später, am Samstag, 17. Januar, in Manacor verhaftet.