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Trump, Putin und Israel lassen grüßen: Immer mehr junge Menschen auf den Balearen wollen zum Militär

Die Verteidigungsdelegation des spanischen Generalkommandos zielt darauf ab, möglichst vielen Bürgern auf Mallorca und Nachbarinseln die Streitkräfte durch Schulbesuche und Bildungsmessen näherzubringen

Moment während der alljährlichen Militärparade am Dreikönigstag 2026 im Almudaina-Palast von Palma | Foto: P. BOTA

| Balearen |

Die Bewerbungen für die verschiedenen Zweige der Streitkräfte haben sich in den letzten zwei Jahren auf den Balearen um Mallorca verdoppelt. Konkret sind laut Angaben der Verteidigungsdelegation des spanischen Generalkommandos die Zahl der jungen Menschen, die eine militärische Laufbahn auf den Inseln eingeschlagen haben, von 32 im Jahr 2022 auf 65 im Jahr 2024 gestiegen. Im Vorjahr, 2023, waren es 60 junge Menschen.

Der Generalkommandant Fernando Luis Gracia lobte beim letzten Militärfest in La Almudaina in Palma die Arbeit der Verteidigungsdelegation, die darauf abzielt, möglichst vielen Bürgern auf den Balearen die Streitkräfte näherzubringen, was vor allem dazu geführt hat, dass sich immer mehr junge Menschen für eine berufliche Laufbahn im Militär interessieren. Neben anderen Maßnahmen zur Vermittlung der Verteidigungskultur an die Gesellschaft besucht die Delegation Schulen und Bildungsmessen und hält Vorträge und Ausstellungen ab.

In diesem Zusammenhang hat das Verteidigungsministerium 47 Stellen für Soldaten und Matrosen auf den Balearen ausgeschrieben. Davon entfallen 30 auf das Infanterieregiment Palma 47, zehn auf die ALA 49 der Luftwaffenbasis Son Sant Joan, vier auf die Luftwaffenbasis Pollença und drei auf die Luftüberwachungsstaffel 7 von Sóller.

Neue Kameraden gesucht!

Generell erhöht das Verteidigungsministerium die Zahl der aktiven Militärangehörigen und Auszubildenden und erreicht damit die vom Generalstabschef (Jemad) im Verteidigungsplan durch das Ziel der militärischen Fähigkeiten (OCM) festgelegte erforderliche Personalstärke, die die volle Einsatzfähigkeit der Streitkräfte gewährleistet. Dieser Plan sieht ein Ziel von 127.500 aktiven Soldaten im Jahr 2029 vor, was einen Gesamtanstieg von 7500 Soldaten sowohl im Führungsbereich (Offiziere und Unteroffiziere) als auch bei den Soldaten und Matrosen bedeutet.

Mit dieser Personalplanung, so betont das Verteidigungsministerium, werden die bestehenden operativen Bedürfnisse des Militärpersonals gewährleistet und neue aufkommende Fähigkeiten wie Cyberabwehr, neue Bereiche der Luft- und Raumfahrt sowie der erhöhte Bedarf an Führungs- und Kontrollstrukturen in den internationalen Sicherheits- und Verteidigungsorganisationen (NATO, EU) berücksichtigt.

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