In den frühen Morgenstunden des Donnerstags ist im Yachtclub von El Arenal eine Yacht nahezu vollständig ausgebrannt. Die Einsatzkräfte benötigten mehr als drei Stunden, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Glücklicherweise griff das Feuer nicht auf andere Boote im Hafen über. Verletzt wurde niemand.
Nach Informationen der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" brach der Brand – aus bislang ungeklärter Ursache – um kurz vor 2 Uhr aus. Mehrere Zeugen, die die meterhohen Flammen an Bord der Yacht beobachteten, alarmierten den Notruf 112. Umgehend rückten die Ortspolizei von Llucmajor, die Guardia Civil sowie mehrere Einheiten der Feuerwehr zum Einsatzort aus.
Die Löscharbeiten dauerten über drei Stunden, bis das Feuer vollständig gelöscht war und sich ausschließlich auf das betroffene Boot beschränkte. Die Intensität der Flammen war so groß, dass sich die Feuerwehr zunächst darauf konzentrieren musste, ein Übergreifen auf andere Boote zu verhindern, bevor der Brand endgültig gelöscht werden konnte.
Auf Anfrage erklärte Hafendirektor Ferran Muniesa, dass man davon ausgehe, dass ein elektrischer Defekt an Bord den Brand auslöste. Besonders schlimm: Die Yachte, die unter Luxemburger Flagge registriert ist, versank zur Hälfte an seinem Liegeplatz. "Wir müssen jetzt mal schauen, wie wir das Boot aus dem Wasser bekommen", so Muniesa gegenüber MM.
Die Guardia Civil hat die Ermittlungen übernommen und versucht nun, die Ursache des Brandes zu klären. Auch wenn es glücklicherweise keine Verletzten gab, entstand erheblicher Sachschaden. Bei der ausgebrannten Yacht handelt es sich um ein Luxus-Modell, das ersten Schätzungen zufolge rund eine Million Euro Wert sein dürfte.