In der ländlichen Gegend von Son Fortuny in der Mallorca-Gemeinde Andratx wächst die Sorge unter den Anwohnern. Drei Hunde einer als gefährlich eingestuften Rasse sollen sich dort frei bewegen und eine Schafherde angegriffen haben. Mehrere Bewohner berichten von bedrohlichen Situationen und fühlen sich zunehmend unsicher.
Ein betroffener Anwohner erklärte der spanischsprachigen MM-Schwesterzeitung Ultima Hora, dass er am Dienstagnachmittag bei seiner Ankunft auf seinem Bauernhof das Fahrzeug nicht verlassen konnte, weil die Hunde aggressiv auf das Auto reagierten. Nach seinen Angaben näherten sich die Tiere in bedrohlicher Weise, sodass er im Wagen ausharren musste und schließlich Hilfe anforderte.
Schon öfter wurden hier Schafe von Hunden gerissen
Der Umweltbeauftragte der Gemeinde Andratx begab sich daraufhin zum Ort des Geschehens und stellte fest, dass eines der auf dem Grundstück weidenden Schafe angegriffen und getötet worden war. Der Vorfall ereignete sich auf dem weitläufigen historischen Landgut Son Fortuny, das normalerweise für seine Naturlandschaft bekannt ist.
Um weitere Angriffe zu verhindern, brachten die Eigentümer die übrige Herde in Sicherheit. Auch die Guardia Civil wurde eingeschaltet und konnte den Eigentümer des Grundstücks ermitteln, auf dem sich die Kampfhunde aufhalten. Das Gelände gilt derzeit als besetzt. Die Anwohner hoffen nun auf rasche Maßnahmen, um weitere Vorfälle zu verhindern.