Die Gemeinde Calvià auf Mallorca bereitet sich mit Hochdruck auf die bevorstehende Tourismussaison vor. In drei auch bei Deutschen beliebten Urlaubsorte im Südwesten der Insel, in Peguera, Santa Ponça und in Magaluf, laufen derzeit umfangreiche Bauarbeiten, die nach Angaben der Stadtverwaltung zwischen April und Mai abgeschlossen sein sollen.
"Wir müssen uns beeilen, um die vorgegebenen Fristen einzuhalten, damit vor Beginn des Sommers alles fertig ist", erklärte Bürgermeister Juan Antonio Amengua von Calvià bei einem Vor-Ort-Termin am Montagmorgen der MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora". Gemeinsam mit dem für Straßenbau zuständigen Vizebürgermeister Joan Thomás besuchte er mehrere touristisch bedeutende Bereiche der Gemeinde, in denen derzeit investiert wird.
Im Fokus stehen drei zentrale Infrastrukturprojekte: Die Modernisierung des Boulevards von Peguera, die Umgestaltung der Hauptachse Avenida Rei en Jaume I in Santa Ponça sowie die zweite Phase der Sanierung der Strandpromenade in Magaluf. Insgesamt fließen mehr als zehn Millionen Euro in die Maßnahmen. Finanziert werden sie aus europäischen, staatlichen und regionalen Mitteln sowie aus dem Haushalt der Kommune.
Magaluf-Promenade wird barrierefrei
Nach Angaben der Verantwortlichen wurden die Bauarbeiten bewusst in die Wintermonate gelegt. Ziel sei es gewesen, Auswirkungen auf Anwohner und Unternehmer so gering wie möglich zu halten. Die beauftragten Unternehmen arbeiteten daran, die vereinbarten Fristen einzuhalten, betonte Thomás. In Peguera betrifft die erste Bauphase den Abschnitt zwischen dem Strand von Torà und der Calle Gavina. Mit einem Budget von 3,25 Millionen Euro soll das Geschäfts- und Fußgängerviertel in einem der zentralen touristischen Bereiche aufgewertet werden.
In Santa Ponça stehen Verschönerungsarbeiten an der Avenida Rei Jaume I kurz vor dem Abschluss. Die Fertigstellung ist für den 31. März vorgesehen. Das Investitionsvolumen liegt hier bei 4,4 Millionen Euro. Eines der größten laufenden Projekte ist die zweite Phase der Umgestaltung der Promenade Gabriel Escarrer Juliá in Magaluf. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität und die Barrierefreiheit sowohl für Einwohner als auch für Urlauber deutlich zu verbessern. Bis zum 30. April sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Maßnahme umfasst rund 1800 Meter Küstenlinie und wird mit drei Millionen Euro vollständig aus der nachhaltigen Tourismussteuer "Ecotasa" der Balearen-Regierung finanziert.