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Sóller setzt auf Park-Umweltzone: Mallorca-Besucher müssen jetzt an den Stadtrand

Das charmante Tramuntana-Städtchen richtet 700 neue Parkplätze exklusiv für Anwohner ein und verlagert Besucherparkplätze an den Stadtrand, um das Zentrum zu entlasten

ZAR‑Zone: Diese Woche sind die blauen Parkzonen zu grünen Zonen (ZAR) geworden | Foto: UH

| | Mallorca |

Auf Mallorca hat die Stadtverwaltung von Sóller rund 700 neue Parkplätze ausschließlich für Anwohner eingerichtet. Die Plätze befinden sich in der Umweltzone mit Zufahrtsbeschränkung (ZBE) und in angrenzenden Straßen und wurden zuvor von der ORA reguliert. Wie die spanische Tageszeitung Ultima Hora berichtete, wurden diese Parkplätze nun in Park-and-Ride-Anlagen am Stadtrand und in Randlagen verlegt.

Die Maßnahme geht einher mit der Einführung der Umweltzone, die seit dem 27. Februar in Kraft ist und Teil einer umfassenden Verkehrsreform der Gemeinde ist. Ziel ist es, Besucher zu den Park-and-Ride-Anlagen am Stadtrand zu lenken und gleichzeitig das Parken für die Anwohner im Zentrum zu erleichtern.

Seit 27. Februar: neue Regelungen der Verkehrsreform der Gemeinde

Viele Fahrer meiden die gebührenpflichtigen Park-and-Ride-Plätze und parken stattdessen auf der Straße.

Die Mehrheit der neuen Anwohnerparkplätze wurde aus den bisherigen kostenpflichtigen ORA-Zonen umgewidmet, während die blaue Zone nun für Park-and-Ride-Flächen und andere Bereiche des Stadtzentrums genutzt wird. Stadtrat Carlos Darder betonte, dass die Einführung der Umweltzone "darauf abzielt, den Einwohnern von Sóller, die nun größtenteils im Stadtzentrum fahren dürfen, das Parken zu erleichtern".

Die Oppositionspartei Més per Sóller kritisierte jedoch, dass die ZAR-Zonen noch nicht alle Straßen am Rande der Umweltzone abdecken. Laut Laura Celià müssten sonst Anwohner in Straßen wie Carrer de Sa Mar weiterhin mit Touristen um Parkplätze konkurrieren und würden benachteiligt.

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