Die spanische Verkehrsbehörde DGT geht bei den Radargeräten zumindest jenseits von Mallorca in die Vollen. Seit einigen Tagen hält eine Technologie Einzug, die davor ausschließlich in Katalonien zu sehen war – als Initiative der regionalen Verkehrsleitzentrale "Servei Català de Trànsit" (SCT).
Bekannt sind sie als „Radares remolque“ (Anhänger-Radargeräte), eine Vorrichtung, die eine Mischung aus fest installierten und mobilen Radargeräten darstellt, allerdings mit der Besonderheit, dass die DGT nicht verpflichtet ist, ihren Standort zu kennzeichnen. Man kann also ohne Vorwarnung auf eines stoßen. Und möglicherweise wird man mit einem Bußgeld belegt, denn sie verhängen bis zu 20 Strafen pro Minute und rund 3500 pro Tag.
Geräte sind auf kleinen Anhängern installiert
Die ersten Eindrücke der DGT sind positiv, da die Geräte eine hohe Kapazität zur Erfassung von Verstößen auf stark befahrenen Straßen haben. Anhänger-Blitzer sind Geschwindigkeitskontrollgeräte, die auf einer kleinen Plattform mit Rädern installiert sind, was den Transport von einem Ort zum anderen mit dem Auto oder Lieferwagen erleichtert.
Für die DGT ist dies ein wichtiger Vorteil, da sie ein und dasselbe Radargerät an verschiedenen Stellen der Straße einsetzen und es so oft wie nötig im Laufe des Tages oder der Woche austauschen kann. Dies ermöglicht es ihr, die Überwachung in bestimmten Gebieten oder auf Strecken mit hoher Unfallhäufigkeit zu verstärken, ohne in neue Infrastruktur investieren zu müssen.