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Touristen unerwünscht: Wo Schilder und Security-Personal auf Mallorca Eis-Esser vertreiben

Die Besucher halten nach Plätzchen Ausschau, um sich hinzusetzen und das zu genießen, was in einer der vielen Dielen in der Altstadt verkauft wird

Touristen sitzen auf der Treppe vor dem Bürgerbüro Santa Eulàlia von Palma und essen Eis. | Foto: Gemma Marchena

| Palma, Mallorca |

Im März macht sich die Ankunft der Touristen bereits bemerkbar, und in der Altstadt von Palma kehrt wieder das gewohnte Treiben ein. Eines der Phänomene, das sich wiederholt, ist die Suche nach einem Plätzchen, um sich hinzusetzen und Speiseeis zu genießen, das in einer der vielen Eisdielen verkauft wird, die entlang der Route der Kreuzfahrtpassagiere vom Parc de la Mar bis in die Straße Sant Miquel eröffnet haben.

Da die Einheimischen die Anwesenheit von Touristen, die in öffentlichen und privaten Einrichtungen konsumieren, satt haben, versuchen Sicherheitskräfte, die lästigen Besucher zu vertreiben. Im Fall der Stadtverwaltung von Palma, am Eingang des Bürgerbüros (OAC) an der Plaza Santa Eulàlia, hindern einige Touristen sogar die Anwohner am Betreten des Gebäudes.

"Nicht hinsetzen!"

In Geschäften der Altstadt, wie beispielsweise bei Xino's in der Einkaufsstraße Jaume II, mussten Schilder angebracht werden, auf denen die Besucher gebeten werden, sich nicht auf die Fensterbänke oder vor die Schaufenster zu setzen. Die Ermüdung der Nachbarn und Gewerbetreibenden durch das Verhalten einiger Touristen beginnt dieses Jahr offenbar schon früher.

Bei einem Rundgang durch diverse Eissalons in Palma hat sich MM im zurückliegenden September ein Bild von den neuesten Trends der Branche gemacht. "Zuppa inglese" mit süßem Creme-Geschmack und zerstoßenen Keks-Stückchen begeisterte ebenso wie sardinische Aromen. Darüber hinaus fielen dem Redakteur zusätzliche Garnituren wie zerstoßene Nüsse oder Erdbeerpüree positiv auf. Besondere Erwähnung fand auch die Variante "After-Eight".

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