Eine Explosion auf einer Megayacht hat am Montagmorgen im Hafen von Palma de Mallorca zwei Arbeiter verletzt, einer davon schwer. Der Vorfall ereignete sich gegen 11 Uhr in einer Werft, in der das Schiff derzeit gewartet wurde. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten aus, die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Nach ersten Erkenntnissen kam es auf der rund 35 Meter langen Yacht „Naya 7“ während Reparaturarbeiten zu der Explosion. Offenbar reagierte ein Schweißbrenner mit gebrauchter Bremsflüssigkeit – eine gefährliche Kombination, die schließlich die Detonation auslöste. Die beiden Arbeiter wurden von der Explosion direkt erfasst.
Schwere Verbrennungen bei Arbeiter
Einer der Männer erlitt schwere Verbrennungen am Oberkörper und im Gesicht. Sein Kollege wurde vor allem an den Beinen verletzt. Beide sind spanische Staatsangehörige und wurden noch vor Ort von Rettungskräften versorgt. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen musste einer der Unfallopfer umgehend ins Krankenhaus gebracht werden. Er wurde in die Universitätsklinik Son Espases eingeliefert. Über seinen aktuellen Zustand ist bislang nichts Näheres bekannt. Der zweite Verletzte wurde ebenfalls medizinisch behandelt.
Polizei ermittelt nach Arbeitsunfall
Nach dem Notruf rückten neben der Nationalpolizei auch die Lokalpolizei von Palma, die Hafenpolizei sowie Feuerwehr und Rettungsdienste aus. Der Bereich um die Yacht wurde weiträumig abgesperrt, während die Einsatzkräfte die Lage sicherten.
Da es sich um einen mutmaßlichen Arbeitsunfall handelt, hat eine Spezialeinheit der Nationalpolizei die Ermittlungen übernommen. Die Yacht lag seit rund zehn Tagen im Hafen, wo umfangreiche Wartungs- und Reparaturarbeiten durchgeführt wurden. Nun soll geklärt werden, wie es zu der folgenschweren Explosion kommen konnte.