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Wanderer finden 3000 Jahre alte Pyramide auf Mallorca!

Die erst vor zwei Wochen gemachte Entdeckung wird von Archäologen als "sensationell" bezeichnet. MM weiß, wo sich die uralten Reste befinden

Die uralten Baureste auf Mallorca sind noch von Strauchwerk überwuchert. | Foto: Ultima Hora

| | Esporles, Mallorca |

Zwei Wanderer haben auf Mallorca eine sensationelle Entdeckung gemacht: Bei Esporles fanden sie eine 3000 Jahre alte talayotische Fundstätte und eine arabische Siedlung, wie die MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora" am Montag berichtete. Bei der erstgenannten Ruine handelt es sich nicht um eine Siedlung, sondern um einen "Stufenhügel auf einem Hügel mit einem Durchmesser von 20 Metern und einer Höhe von fünf Metern, an dem sicherlich religiöse Rituale oder Bestattungen stattfanden", erklärte der Archäologe Javier Aramburu dem Blatt.

Er sagte zudem, dass "es wie eine Art Pyramide ist, aber mit abgerundeter Form, ein Bauwerk, das zu einer Kapelle gehören könnte und in dem zahlreiche Überreste prähistorischer Keramik gefunden wurden. Daher ist sie von großem historischen und wissenschaftlichen Interesse." Aramburu bedauerte, dass "die archäologische Forschung auf Mallorca eine Katastrophe ist, die öffentlichen Institutionen zeigen kein Interesse an diesem Kulturerbe, und ich befürchte, dass diese Fundstätte, wenn nichts unternommen wird, wie so viele andere, die nicht gewürdigt wurden, begraben bleiben wird".

Eine Quelle befindet sich etwa 200 Meter entfernt

Die arabische Siedlung und die talayotische Fundstätte befinden sich ganz in der Nähe des Dorfes Esporles, "etwa hundert Meter von der Ortsgrenze entfernt", wie Aramburu präzisiert. Die Wanderer tauften die Gegend "Plataforma de Bellavista", da diese sich in der Nähe dieses Ortes und etwa 225 Meter von der Quelle "Font de Son Tries" entfernt befindet.

Die vor etwa zwei Wochen etwa 300 Meter von der talayotischen Fundstätte entfernt gefundenen Keramikreste arabischen Ursprungs darauf hin, dass es in diesem Gebiet eine islamische Siedlung gab, die etwa tausend Jahre alt ist und in der ein etwa vier oder fünf Meter hoher andalusischer Wachturm errichtet worden war. Javier Aramburu betont, dass es sich um "zwei verschiedene Gruppen handelt, die keinerlei Verbindung zueinander haben". Zu diesem Bauwerk merkt er zudem an, dass "es sich um einen sehr bedeutenden Fund handelt".

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