Yango glaubt die traurigste Periode seines Lebens vor zwei Jahren hinter sich gelassen zu haben, doch weit gefehlt. Der inzwischen elf Jahre alte Hund ist erneut im Tierheim gelandet – und leidet nach Angaben von Tierschützern "massiv" unter der Situation.
Wie der Tierschutzverein Los Olvidados de Son Reus berichtet, war Yango erst vor zwei Jahren adoptiert worden. Ein ganzes Jahr hatte er in der Auffangstation Son Reus verbracht. Am 1. April jedoch sei er im Centro de Protección Animal (CEPAD) wieder abgegeben worden und befinde sich damit erneut auf der Suche nach einem Zuhause. Für das Tier habe dies erhebliche Folgen: "Er befindet sich auf einem sehr hohen Stressniveau. Es ist offensichtlich, dass er die Situation nicht verarbeitet", heißt es seitens CEPAD.
Dabei beschreiben die Helfer Yango als "körperlich fit und ausgesprochen zugänglich". Trotz seines Alters sei er „"in guter Verfassung, sehr verspielt und, natürlich, ein äußerst liebevoller Hund". Einschränkungen gebe es lediglich beim Futterverhalten, da höre der Spaß bei Yango auf. Durch angemessenen Abstand und Respekt gegenüber seinem Raum lasse sich die Verhalten ab gut kontrollieren.
Die größten Hürden für eine erneute Vermittlung liegen nach Einschätzung der Tierschützer in seinem Alter und seiner Vorgeschichte. Ältere Tiere hätten es erfahrungsgemäß deutlich schwerer, ein neues Zuhause zu finden. Umso dringlicher appelliert die Organisation an mögliche Interessenten, dem Hund eine "letzte stabile Lebensphase" zu ermöglichen. Gesucht werde jemand, "der ihn in die Familie aufnehmen möchte und vor allem versteht, dass er mit elf Jahren ein Zuhause braucht, in dem er sich sicher fühlen kann“.