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Auch bei deutschen Urlaubern immer beliebter: Dieses Mallorca-Dorf bekommt eine nagelneue Wanderhütte

Seit einigen Jahren erleben die sogenannten Refugios einen regelrechten Run. Nun wird ein neues Exemplar eröffnet, das auch noch barrierefrei ist

In den vergangenen Jahren gibt es auf Mallorca einen regelrechten Run auf Wanderhütten. | Foto: Ibanat

| Betlem, Mallorca |

Auf Mallorca wird noch in dieser Woche eine neue Wanderhütte eröffnet. Das Refugio Betlem II im Naturpark Llevant im Inselosten öffnet am Freitag, 1. Mai, seine Türen. Die Unterkunft liegt auf dem öffentlichen Gelände von Betlem und bietet Platz für bis zu vier Personen. Sie ist speziell barrierefrei gestaltet und damit für alle zugänglich. Ergänzt wird damit das bereits bestehende und benachbarte Refugio Betlem I, wodurch sich das Areal zunehmend als Vorzeigeprojekt für eine nachhaltige und inklusive Nutzung öffentlicher Naturräume etabliert.

Wie das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Umwelt betont, stellt die neue Einrichtung einen weiteren Schritt dar, um Naturgebiete auf Mallorca für alle Menschen zugänglich zu machen. Das Refugio Betlem II wurde konsequent nach den Prinzipien der Barrierefreiheit konzipiert – mit besonderem Fokus auf Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Ziel ist es, allen Besuchern ein gleichberechtigtes Naturerlebnis zu ermöglichen.

Für Rollstuhlfahrer und Familien gut geeignet ist der barrierefreie Zugang zu der neuen Wanderhütte. Foto: Ibanat

Die kleine Unterkunft im Mallorca-Dorf Betlem verfügt über ein Schlafzimmer, eine kombinierte Küche mit Essbereich sowie ein vollständig angepasstes Badezimmer. Zudem sorgt eine neu angelegte Rampe für einen sicheren und komfortablen Zugang. Trotz moderner Ausstattung wurde großer Wert darauf gelegt, das Gebäude harmonisch in die natürliche Umgebung einzufügen, ohne auf Funktionalität und Inklusion zu verzichten.

Der zuständige Minister Joan Simonet erklärte, die Eröffnung der neuen Wanderhütte sei Ausdruck des politischen Willens, öffentliche Naturräume allen Bürgern ohne Ausnahme zugänglich zu machen. Barrierefreiheit sei ein zentraler Baustein, um das Naturerbe für alle erlebbar zu machen und gleichzeitig eine inklusivere und sozial verantwortliche Form der Nutzung zu fördern.

Run auf Wanderhütten

In den vergangenen Jahren gibt es auf der Insel einen regelrechten Run auf Wanderhütten. Immer mehr deutsche Mallorca-Urlauber, aber auch Einheimische buchen sich die Refugios. "Der Anstieg ist sehr beträchtlich. Außerdem verfügen wir über 35 Erholungsgebiete, die im letzten Jahr 300.000 Nutzer hatten, und zwei Campingplätze in Lluc mit 28.000 Personen. Seit Covid haben sich die Reservierungen stark vervielfacht, was für unsere Abteilung auch einen Anstieg der Arbeit bedeutet: die Renovierung der Bereiche, mehr Müll und auch das Thema Vandalismus”, hieß es Anfang des Jahres seitens der Verantwortlichen.

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