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Airport-Mitarbeiterin heftig beschimpft: Deutscher Urlauber darf wegen Handgepäck-Streit nicht nach Mallorca fliegen

Weil er die Größe seiner Tasche nicht überprüfen lassen wollte, eskalierte die Situation am Gate

Ein Streit ums Handgepäck ist vor einem Mallorca-Flug derart eskaliert, dass die Bundespolizei anrücken musste. (Symbolbild). | Foto: Boris Roessler/dpa

| Mallorca |

Ein Streit ums Handgepäck ist am Flughafen Münster/Osnabrück derart eskaliert, dass einem deutschen Passagier der Mitflug nach Palma de Mallorca verweigert wurde. Die "Uneinsichtigkeit und Beleidigungen" handelten dem 53-jährigen Berliner am späten Abend des Dienstags, 28. April, sogar ein Ermittlungsverfahren ein. Anstatt auf die Insel zu fliegen, musste der Mann wieder den Heimweg antreten. Das teilte die zuständige Bundespolizeiinspektion mit.

Der 53-jährige Passagier wollte am Dienstagabend mit Ryanair nach Mallorca fliegen. Während des Boardings wurde er von einer Mitarbeiterin des Boardingpersonals angesprochen und sollte seine Tasche in den Messrahmen für Handgepäck stellen – die Frau vermutete, dass Gepäckstück könnte zu groß sein. Doch der Deutsche habe sich geweigert "und stattdessen eine Diskussion über die Sinnhaftigkeit der Maßnahme begonnen", so die Polizei am Flughafen Münster/Osnabrück.

Diskussion eskaliert, heftige Beschimpfungen

Diese Diskussion am Flughafen-Gate sei dann derart eskaliert, dass der Mann die Mitarbeiterin und ihre Vorgesetzte mehrfach beschimpft habe. Auf MM-Anfrage teilte ein Polizeisprecher mit, es habe sich dabei um "heftige Beleidigungen auf sexueller Grundlage" gehandelt: "Diese möchte ich ungern wiederholen."

Die Ryanair-Crew entschied sich daraufhin, den Berliner vom Flug nach Mallorca auszuschließen. Zudem rückten die Flughafen-Beamten zum Gate an und begleiteten den Mann aus dem Airport heraus. Gegen den Deutschen läuft jetzt ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung.

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