Ein Mann ist am Mittwochmorgen in Palma de Mallorca schwer verunglückt und schwebt in Lebensgefahr. Nach bisherigen Erkenntnissen verletzte er sich an einem Metallzaun eines Obdachlosenheims in der Inselhauptstadt so schwer, dass er im Brustbereich aufgespießt wurde. Das berichtet die MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora".
Das schwere Unglück ereignete sich gegen 9 Uhr an der Einrichtung, die unweit der Ringautobahn von Palma liegt. Medienberichten zufolge wollte der Mann das Gelände betreten, wurde jedoch zunächst gebeten, zu warten. Kurz darauf kam es aus bislang ungeklärten Gründen zu dem Unfall an der spitzen Zaunkrone des Eingangstores.
Vor Ort intubiert
Sicherheitskräfte alarmierten umgehend die Rettungsdienste. Neben einer Notarztambulanz rückten auch weitere Einheiten des Rettungsdienstes sowie Streifen der Nationalpolizei an. Zwar wurden auch Feuerwehrkräfte angefordert, letztlich übernahmen jedoch die Sanitäter die Bergung selbst: Aufgrund der akuten Lebensgefahr handelten sie sofort, befreiten den Mann, legten ihn am Boden ab und stabilisierten ihn. Dabei musste er noch am Unfallort intubiert werden.
Anschließend wurde der Schwerverletzte unter Notfallbedingungen in das Universitätsklinikum Son Espases in Palma de Mallorca gebracht. Dort wurde wegen der Schwere der Verletzungen der sogenannte Polytrauma-Alarm ausgelöst. Die Nationalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Klärung des genauen Hergangs sollen unter anderem Überwachungskameras in der Umgebung ausgewertet werden.