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Betrunkener verhindert durch kopflose Gewaltaktion das Abschleppen seines Pkw

Der Mann stieg in das Fahrzeug, während es gerade an das Hebesystem des Abschleppwagens angehängt wurde und gab plötzlich Gas. Dann überschlugen sich die Ereignisse

Ein Falschparker wird in Palma abgeschleppt (Archivbild). | Foto: Ultima Hora

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Alles begann in der Straße José María Usandizaga in der Nacht zum Freitag. Ein Mitarbeiter des städtischen Abschleppdienstes war gerade dabei, einen Pkw vorschriftsmäßig abzuschleppen, als dessen Besitzer auftauchte. Mit gewalttätigem und beleidigendem Verhalten stellte sich der Mann vor den Mitarbeiter, und die Situation eskalierte rasch.

Was niemand erwartet hatte, war sein nächster Schritt. Der Mann stieg in das Fahrzeug, während es gerade an das Hebesystem des Abschleppwagens angehängt wurde, gab plötzlich Gas und raste davon. Er nahm das Auto mit. Und daran hängend auch den Anhänger, der dem Abschleppdienst gehörte.

Abruptes Fluchtmanöver

Das Fluchtmanöver war so abrupt und rücksichtslos, dass der Abschleppwagenfahrer gezwungen war, zur Seite zu springen, um dem flüchtenden Fahrzeug auszuweichen. Eine Sekunde Reaktionszeit, die weitaus schwerwiegendere Folgen verhindern konnte.

Die Leitstelle 092 wurde sofort alarmiert, und eine Streife der Nachteinheit (UNOC) der Lokalpolizei nahm die Verfolgung des Flüchtigen auf. Die Verfolgungsjagd war kurz. Die Beamten machten den Verdächtigen wenige Straßen weiter, in der Calle Eusebi Estada, ausfindig, wobei der Anhänger noch immer am Fahrzeug hing.

Bei der Festnahme stellten die Beamten auf den ersten Blick fest, dass der Fahrer deutliche Anzeichen von Alkoholvergiftung aufwies. Der Atemalkoholtest bestätigte, was bereits sichtbar war: 0,56 mg/l Atemalkohol, ein Wert, der den zulässigen Verwaltungsgrenzwert mehr als verdoppelt und die strafrechtliche Grenze bei weitem überschreitet.

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