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Müll-Alarm auf Mallorca: Palma-Viertel versinkt in Schrott, Asbest und Verwahrlosung

In dem ruhigen und gehobenen Stadtteil der Balearenkapitale sorgt ein stark vermülltes, abgesperrtes Grundstück mit besetzten Gebäudeteilen und möglichen Schadstoffen für wachsende Besorgnis unter den Anwohnern

Das Bild zeigt den verwahrlosten Zustand und die angesammelten Müllberge in der verlassenen Finca in La Vileta. | Foto: UH

| | Mallorca |

Im Stadtteil La Vileta in Palma de Mallorca sorgt der Zustand eines abgesperrten Grundstücks in der Nähe eines Wohngebiets und einer Bildungseinrichtung für wachsende Besorgnis. Dort haben sich über Monate hinweg erhebliche Mengen an Müll und unkontrollierten Abfällen angesammelt, während das Gelände zugleich von einer komplexen Situation aus Hausbesetzungen und Verwahrlosung geprägt ist. Darüber berichtete die MM-Schwesterzeitung Ultima Hora.

Nach Angaben von Anwohnern, Beschäftigten der Umgebung sowie Spaziergängern handelt es sich um ein Areal, auf dem ein ehemals besetztes Gebäude steht, das inzwischen von der Stadt Palma versiegelt und teilweise zugemauert wurde. In unmittelbarer Nähe soll sich zudem eine weitere Person in einer kleineren, verlassenen Unterkunft niedergelassen haben. Vor Ort seien Möbel, Haushaltsgegenstände und Einkaufswagen sichtbar, während sich entlang des Zugangswegs zunehmend Schrott und weitere Materialien anhäufen.

EMAYA und die Polizei greifen bislang nicht ein

Besonders kritisch sehen die Anwohner die Ablagerung von asbesthaltigem Material, das als gesundheitsschädlich gilt und ein erhebliches Umwelt- und Sicherheitsrisiko darstellt. Neben Haushaltsgeräten, Fahrzeugteilen und sonstigem Sperrmüll wächst die Müllmenge nach ihren Angaben stetig weiter an und ist bereits von der Straße aus deutlich erkennbar.

Die Anwohner berichten zudem, dass sie die zuständigen Stellen der Stadt, darunter die Stadtreinigung EMAYA sowie die Polizei, bereits vor Jahren über die Situation informiert hätten. Trotz wiederholter Hinweise seien bislang keine wirksamen Maßnahmen erfolgt. In der Nachbarschaft wächst daher die Sorge vor möglichen hygienischen Problemen sowie einem erhöhten Brandrisiko, insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden hohen Temperaturen im Sommer.

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