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Trotz Medienwirbel: Limitierung von auswärtigen Autos auf Mallorca wird erst einmal nicht eingeführt

Das Plenum des Inselrates legte die angedachte Maßnahme überraschend auf Eis

Verkehrsstau in Palma. (Archivbild) | Foto: Ultima Hora

| | Palma, Mallorca |

Allen andersartigen Indizien zum Trotz wird die Limitierung von auswärtigen Fahrzeugen, die der Präsident des Inselrats von Mallorca, Llorenç Galmés, im September 2023 versprochen hatte, für diese Legislaturperiode auf Eis gelegt.

Der Grund dafür liegt nach Ansicht von Beobachtern in der Tatsache, dass die rechtspopulistische Vox-Partei immer stärker in den Umfragen wird, diese aber generell gegen ein Limitierung von auswärtigen Autos ist. Die PP braucht Stimmen aus dem linken Lager, will diese aber nicht vor den nächsten Wahlen, die im kommenden Jahr stattfinden, in Anspruch nehmen.

Treffen mit Vemietern und Vertretern von Reedereien

Der Plenum des Inselrats lehnte am Dienstag folglich den Gesetzentwurf zur Begrenzung der Einfahrt von Fahrzeugen abgelehnt, der von der sozialdemokratischen Partei PSIB eingebracht worden war und praktisch dem Entwurf ähnelte, den die Regierungsmannschaft der PP vor einigen Monaten den Fraktionen vorgelegt hatte.

Noch am Dienstag war vermeldet worden, dass in den kommenden Wochen Kameras aufgestellt werden sollen, die unter anderem für die Identifizierung von auswärtigen Fahrzeugen benutzt werden sollten. Davor hatten sich Lokalpolitiker mit Reedereivertretern und Vermietern von Mietwagen getroffen, um über die Limitierung zu sprechen.

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