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Limitierung von auswärtigen Autos auf Mallorca: Bald werden schon die Kameras aufgestellt!

Es handelt sich um 210 Artefakte, 1,2 Millionen Euro stehen für die Installation zur Verfügung. Wo Sie demnächst auf der Insel beobachtet werden

Überwachungskamera der Verkehrsleitzentrale DGT auf Mallorca. (Archivbild) | Foto: Ultima Hora

| Mallorca |

Auf den Straßen Mallorcas werden in den kommenden Wochen insgesamt 210 neue Kameras installiert. Es gehe unter anderem darum, herauszubekommen, welche Fahrzeuge von außen auf die Insel gebracht wurden, sagte der balearische Minister für Raumordnung, Mobilität und Infrastruktur, Fernando Rubio. Hintergrund ist das Ansinnen, angesichts der zunehmenden Massifizierung die Zahl der Autos auf der Insel zu begrenzen.

Die Inselverwaltung hofft, dass mit diesen Kameras, die an 125 Punkten der Insel installiert werden und die öffentlichen Kassen 1,2 Millionen Euro kosten werden, zunächst Daten über die Überlastung der Straßen zu sammeln. Man wolle die neue Regelung erst einmal "erarbeiten" und „korrekt” anwenden. Allein in der Serra de Tramuntana sollen 40 Kameras installiert werden.

Datenweitergabe schon fest vereinbart

"Sobald wir über all diese Daten verfügen, werden sie natürlich bei der Festlegung der Quoten und Vereinbarungen berücksichtigt", die in den Gesetzentwurf aufgenommen werden, erklärte Rubio.

Der Minister sagte außerdem, dass die Beziehung zur spanischen Verkehrsleitzentrale DGT „reibungslos” sei und dass sich der Inselrat verpflichtet habe, nicht nur die Daten weiterzugeben, über die die DGT durch ihre Kameras verfügt, sondern auch die Daten, die die neuen Kameras erfassen, an die DGT weiterzuleiten. Mitarbeiter des Inselrates hatten sich letztens mit Vertretern von Fährreedereien getroffen, um über die geplante Limitierung von auswärtigen Autos zu sprechen.

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