An beliebten Urlauberstränden Spaniens sorgt die gefährlichste Qualle der Welt aktuell für Probleme: An mehreren Stränden der Kanareninsel Teneriffa ist die Portugiesische Galeere angespült worden. Daraufhin sind mehrere Playas gesperrt worden, ein Schwimmer hatte Kontakt mit einem Exemplar und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Das berichtet das deutschsprachige Nachrichtenportal "Teneriffa News". Auch auf Mallorca hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Sichtungen gegeben.
Wie das Portal berichtet, warnen nun auch offizielle Behörden auf den Kanaren vor der Portugiesische Galeere. Mehrere Exemplare sind gesichtet worden: "Strandbesucher sollten äußerst vorsichtig sein oder sogar vorübergehend auf das Schwimmen verzichten." Zudem ist "Teneriffa News" zufolge ein Badegast verletzt worden: "Eine Person hatte am Teresitas-Strand bereits Kontakt mit einer der Seeblasen. Sie musste ins Gesundheitszentrum gebracht und dort wegen der einhergehenden großen Schmerzen behandelt werden."
Heftige Schmerzen und Quaddeln
Im Volksmund wird die Portugiesische Galeere als Qualle bezeichnet, gehört aber zu den sogenannten Seeblasen. Sie haben intensive Giftfarben in Lila, Blau und Rosa. Berührungen des Weichtiers können für bleibende Narben sorgen und bei Allergikern im Extremfall sogar zum Tod führen. Tückisch sind die Fangarme, die einen manchmal auch dann verletzen, wenn man den Schädling gar nicht im Blick hat. Die Tiere hinterlassen Quaddeln und heftige Schmerzen.
Auch auf Mallorca und den anderen Baleareninseln hatten Portugiesische Galeeren in den vergangenen Jahren immer mal wieder zur Sperrung von einzelnen Stränden gesorgt. Doch meistens verschwanden sie dann bald wieder von der Bildfläche, da sie das warme Wasser des Mittelmeers nicht vertragen.
So verhalten Sie sich richtig
Wenn Badegäste und Schwimmer an spanischen Stränden solche Exemplare sichten, sollten sie diese den Rettungsschwimmern melden und deren Anweisungen Folge leisten. "Sie würden die Lage beobachten und die Strände freigeben, sobald die Portugiesischen Galeeren weitergezogen sind. Strandbesucher können die Rettungsschwimmer jederzeit auf die aktuelle Lage ansprechen", berichtet "Teneriffa News".