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So startet der Robinson Club auf Mallorca in die zweite Corona-Saison

Der Robinson Club Cala Serena liegt an der Ostküste. Die Unterkunft verfügt über 589 Betten in 301 Zimmern.Fotos: Robinson Club

| Mallorca |

Mallorca ist seit dem 14. März kein Risikogebiet mehr. Ein großes Aufatmen, vor allem in der Hotel- und Gastronomiebranche.

Auch an der Küste von Cala d’Or im Inselosten haben sich Hoteliers nun vorbereitet. Unter ihnen: der Robinson Club Cala Serena. Das Clubhotel gehört zur deutschen Tui-Gruppe und liegt an der türkisfarbenen Bucht Cala Serena.

Am 20. März ging es dort los. Im Oktober hatte die von der 44-jährigen Clubdirektorin Tina Grünold geleitete Anlage Anlage aufgrund der Corona-Krise zumachen müssen. Dank der guten Nachricht aus Deutschland blickt sie aber nun positiv in die Zukunft: „Wir sind mit der aktuellen Buchungssituation enorm zufrieden. Auch für den Sommer ist die Buchungslage schon jetzt sehr gut.”

Damit der Mallorca-Urlaub für alle Reisenden auch in vollen Zügen genossen werden kann, setzt das Hotel auf ein umfangreiches Hygienekonzept. Dieses wurde bereits in der vergangenen Saison 2020 umgesetzt. Schon am Check-in wird bei jedem ankommenden Gast mithilfe einer Wärmekamera Fieber gemessen. Zusätzlich wird jeder Mitarbeiter regelmäßig auf Covid-19 getestet.

Wer als Mallorca-Resident im Robinson Club Urlaub machen möchte, muss mindestens einen negativen Antigentest vorweisen. „Die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter steht an erster Stelle”, bestätigt Tina Grünold. Außerdem wird das Zimmer mit einer speziellen Nebelmaschine desinfiziert. Speise- und Getränkekarten sind mithilfe einer App und QR-Codes abrufbar. Im Büfettbereich werden Schutzwände eingesetzt. Zudem kontrolliert ein Hygiene- und Sicherheitsbeauftragter den Ablauf des Frühstücks- und Abendservices. Im gesamten Club gilt Maskenpflicht. Weiterhin werden auch Sport- und Freizeitaktivitäten, sowie Kinderbetreuung angeboten. „Alle Aktivitäten finden hauptsächlich draußen an der frischen Luft und in kleinen Gruppen statt”, erläutert Tina Grünold.

„Wir wollen es unseren Gästen so angenehm und einfach wie möglich machen. Durch unsere App kann man so zum Beispiel bereits vorab seinen Lieblingsplatz für den Abend im Restaurant reservieren.”

Im Krisenjahr 2020 kam dem Clubhotel vor allem die Teilnahme an dem Tourismus-Pilotprojekt zugute, welches im Juni 2020 initiiert wurde. „Damals waren im Juli rund 500 Gäste einquartiert”, erinnert sich Tina Grünold. Erst im September und Oktober wurde die Situation aufgrund der europaweiten Reisebeschränkungen und ansteigender Corona-Ansteckungszahlen dann immer komplizierter. „Normalerweise sind wir ein Ganzjahresbetrieb. Wir hoffen, das auch in diesem Jahr wieder umsetzten zu können. Allerdings kann man das derzeit noch nicht einschätzen. Zum jetzigen Zeitpunkt planen wir mit den regulären Öffnungszeiten”, sagt Grünold.

Wie die Saison verlaufen wird, bleibt für alle Hoteliers weiterhin ungewiss. Abseits der wirtschaftlichen Entwicklung hoffen Tina Grünold und ihr Team auf eines: „Die Ansteckungszahlen sollen niedrig bleiben und alle Menschen auf der Insel endlich wieder arbeiten können. Das ist derzeit mein Herzenswunsch.”

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