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Mallorca verliert jährlich 1000 Hektar Mandelbäume

In diesen Tagen beginnt die Mandelernte auf Mallorca. | J. Socies

Mallorca |

Nicht nur die Touristen lieben es, wenn im Januar die hellrosafarbenen Mandelblüten die Insel verzieren. Doch es geht langsam zuende mit den traditionellen Pflanzen. Seit 2008 verliert Mallorca jährlich rund 1000 Hektar an Mandelbäumen. Viele weitere bleiben in schlechtem Zustand zurück und werden nicht weiter bewirtschaftet. Das berichtet die Vereinigung der Landwirte, "Unió de Pagesos". Grund dafür ist, dass die Mandeln sich nicht mehr so gut vermarkten lassen und viele Bäume schon alt sind.

"Zwischen 2008 und 2013 haben wir Verluste von jährlich zwei Millionen Euro eingefahren. Das einzige was sich noch rentiert ist, die traditionellen Bäume verschwinden zu lassen", so der Vereinigungssprecher Biel Torrens. Dazu trägt auch bei, dass die Nachfrage der Früchte in den Vereinigten Staaten und Asien gesunken ist, da dort selbst angebaut wird.

In diesen Tagen hat die Mandelernte begonnen - wegen der großen Trockenheit früher als normalerweise. Die Erwartungen für dieses Jahr sind gut, allerdings vermutet die Vereinigung der Landwirte, dass die Früchte dieses Mal klein ausfallen, da es so wenig geregnet hat. (somo)

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