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Der Schlussverkauf rechnet sich kaum

Zumindest am „Black Friday” ist in Palma stets viel los. | Joan Torres

| Mallorca |

Der Winterschlussverkauf auf den Balearen ist nicht mehr das, was er mal war: Die Verkäufe der Einzelhändler stiegen laut dem spanischen Statistikamt INE im Januar 2018 nur um 1,6 Prozent, so wenig wie seit Jahren nicht - und das, obwohl sich die Wirtschaft der Inseln insgesamt positiv entwickelt.

Der Rückgang der Verkäufe liegt vor allem an einem Gesetz von 2012, das Rabattaktionen in Spanien das ganze Jahr über zulässt. Auch die Einführung des sogenannten „Black Friday” am letzten November-Freitag trug dazu bei, dass der Winterschlussverkauf von den Kunden auf den Inseln immer weniger wahrgenommen wird. Der „Black Friday” hat dafür gesorgt, dass die Einzelhändler im vorletzten Jahresmonat inzwischen weitaus mehr als im Januar verkaufen.

Die balearischen Einzelhandelsverbände Afedeco und Pimeco stellten sich ursprünglich gegen die Liberalisierung der Rabattaktionen, haben sich aber inzwischen notgedrungen damit arrangiert. Sie orientieren sich an den Gesetzen des Marktes und senken die Preise in der Regel immer dann, wenn die Nachfrage nach Waren wie etwa vor Weihnachten deutlich steigt.

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