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Ein "vorher" und ein "nachher" an der Playa de Palma

Bürgermeister Isern zieht positives Fazit über neue Stadtverordnung

Strengere Regeln an der Playa de Palma – im Rathaus ist man zufrieden. | Foto: Ultima Hora

Es gibt ein ‚vorher’ und ein ‚nachher’ an der Playa de Palma.” So lautet das Fazit von Palmas Oberbürgermeister Mateu Isern zum Thema „Stadtverordnung für gutes Benehmen”. In den ersten vier Monaten habe die "Ordenanza Cívica" dazu beigetragen, die Zustände an Mallorcas Partymeile zu verbessern.

Das Regelwerk war Anfang Juli in Kraft getreten und hatte durch eine Vielzahl neuer Verhaltensregeln auch in den deutschen Medien  – oft als „Eimersaufverbot” – für Aufsehen gesorgt. Man sei hochzufrieden mit den Ergebnissen der ersten vier Monate. Immerhin gut 30.000 Euro hat die Verordnung der Stadt seit ihrem Inkrafttreten Anfang Juli in die Kassen gespült. Daneben seien 40.200 Gegenstände von illegalen Straßenhändlern beschlagnahmt worden, 67 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Auch die Zahl der unbeliebten Hütchenspieler und Prostiturierten sei drastisch zurückgegangen.

Insegsamt 3213 Bußgelder hat die Lokalpolizei, der Isern für ihren unermüdlichen Einsatz ganz besonders dankte, ausgestellt. 784 Bescheide entfielen dabei auf illegalen Straßenhandel, 681 auf das Anbieten von Massagen am Strand, 540 auf illegales Glücksspiel und 393 auf Alkoholkonsum beziehungsweise die Mitnahme von Glasflaschen an den Strand.

Auch im kommenden Jahr wolle man sich weiter anstrengen, um das Bild der Playa de Palma zu verbessern. Unter anderem soll auf Grundlage einer neuen Verordnung ein Teil der Feiermeile umgestaltet werden. (cze) 

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