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Bootsflüchtlinge

Migrantenflut mit sechs Booten: 75 Füchtlinge auf Mallorca und den Nachbarinseln abgefangen

Betroffen waren auch Ibiza und Formentera. Die Balearen erleben – genau wie die Kanaren – derzeit eine der heftigsten Flüchtlingswellen überhaupt

Archivbild eines auf den Balearen gelandeten Flüchtlingsboots

| Palma, Mallorca |

In den vergangenen Stunden haben zahlreiche Boote mit Migranten Mallorca und seine Nachbarinseln erreicht. Nach Angaben der Delegation der spanischen Zentralregierung wurden insgesamt 75 Menschen abgefangen.

Am Samstag begann die Rettungs- und Abfangaktion bereits am frühen Nachmittag. Um 13.50 Uhr wurden 16 nordafrikanische Migranten an der Küste von Punta Sa Fragata auf Formentera aus dem Wasser geholt. An der Operation waren der Marinedienst der Guardia Civil, die Guardia Civil von Formentera und die örtliche Polizei beteiligt.

Nur wenige Stunden später, um 20.30 Uhr, griff die Guardia Civil erneut ein und stoppte 17 weitere Migranten nordafrikanischer Herkunft am Strand Migjorn, ebenfalls auf Formentera. Kurz darauf, um 20.35 Uhr, retteten die Einsatzkräfte 18 weitere Personen südlich der Insel. An dieser Rettungsaktion waren der Luftdienst der Guardia Civil, der Marinedienst und die Seenotrettung beteiligt.

Auf Mallorca vor allem Gegend um Santanyí betroffen

Bevor der Samstag endete, wurden um 21.05 Uhr noch einmal 12 Personen abgefangen – 2 Nordafrikaner und zehn Personen aus Subsahara-Afrika – diesmal an Land in Es Cupinar (ebenfalls Formentera).

Auch an diesem Sonntag setzten sich die Ankünfte fort: Um 03.30 Uhr stoppte die Guardia Civil ein weiteres Boot auf der Umgehungsstraße Nr. 8 auf Ibiza (San José), an Bord befanden sich acht nordafrikanische Migranten. Wenige Stunden später, um 07.34 Uhr, wurden vier weitere Personen an der Cala Egos im Gemeindegebiet von Santanyí auf Mallorca abgefangen. An der Aktion beteiligten sich die Guardia Civil Santanyí und die örtliche Polizei.

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