Die intensiven Regenfälle, die am Freitag über dem Osten Mallorcas niedergingen, haben in der sogenannten Region Llevant zu Teil deutliche Spuren hinterlassen. In mehreren Gemeinden standen Straßen unter Wasser, der Verkehr kam teilweise zum Erliegen.
Besonders stark betroffen war der Küstenort Cala Millor, wo sich das Wasser in mehreren Hauptstraßen sammelte. Autofahrer seien zur Vorsicht gemahnt gewesen, Fußgänger hätten sich nur mit Mühe fortbewegen können, meldete die MM-Schwesterzeitung "Ultima Hora". Ähnliche Szenen spielten sich in der benachbarten Gemeinde Capdepera ab, wo die Niederschläge an verschiedenen Stellen große Wasserlachen hinterlassen hatten.
Auch in den Ortschaften Artà und Canyamel sorgten die heftigen Regenschauer für Probleme im Straßenverkehr. Die Wassermassen hätten stellenweise derart hoch gestanden, dass der Fahrzeugverkehr erheblich behindert worden sei, so das Lokalblatt.
Der spanische Wetterdienst AEMET hatte bereits im Vorfeld vor "gelegentlichen und vereinzelten Schauern" gewarnt. Für den Nachmittag waren im Osten Mallorcas örtlich kräftige Regenfälle mit Gewittern prognostiziert worden. Die Temperaturen veränderten sich infolge der Niederschläge nur geringfügig, der Wind wehte schwach aus wechselnden Richtungen.
Für das bevorstehende Wochenende kündigt der Wetterdienst eine Beruhigung der Lage an. Am Samstag werden durchziehende Wolkenfelder erwartet, aus denen noch vereinzelte Schauer niedergehen können. Der Sonntag soll dann weitgehend wolkenlos oder nur wenig bewölkt verlaufen. Die Temperaturen sollen in mehrheitlich wieder leicht ansteigen, aus Süden soll ein schwach bis mäßiger Wind wehen.