Die Nächte im Krekovic-Park im Stadtteil Nou Llevant in Palma sind nicht ruhig. Obwohl er im Winter schon am späten Nachmittag geschlossen wird, gibt es Menschen, die sich weigern, das Gelände zu verlassen. Anwohner der Gegend monieren mehrere Vorfälle von Unsicherheit und Unhöflichkeit, im Bereich der ehemaligen Bar halten sich Hausbesetzer auf. Dort werden Drogen verkauft und konsumiert. Hinzu kommen zahlreiche Beschädigungen und bauliche Mängel.
Was jedoch die Anwohner in der Nähe des Parks, der von den Straßen Caracas, Manuel Azaña und Ciudad de Querétaro sowie der Avenida de México umgeben ist, besonders alarmiert, ist das Bild von Jugendlichen, die nachts in Gruppen über den Zaun klettern, um sich dort zu betrinken.
Obdachlose bevorzugen Parks
Das Eindringen in öffentliche Parks in Palma ist kein neues Problem. Manchmal hängt es mit dem Phänomen der Obdachlosigkeit zusammen, da diese Menschen bewaldete Gebiete bevorzugen. Trotz der Präsenz der Lokalpolizei und in vielen Fällen sogar der Nationalpolizei wiederholen sich diese Vorfälle ständig und sorgen für Unmut bei den Anwohnern, die von ihren Wohnungen aus beobachten, wie diese Gruppen von Jugendlichen mit Leichtigkeit über die Zäune springen.
Obwohl es sich um einen besser geschützten und sichereren Ort als sein „Nachbar”, der bekannte und umstrittene Parque Wifi, handelt, ist nun auch der Krekovic-Park – der im Winter von 8 bis 20 Uhr und im Sommer von 8 bis 22 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich ist – zu einem Grund zur Sorge für die Anwohner geworden.