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Drama im Ferienflieger: Passagier erleidet Herzstillstand an Bord, Notlandung auf Menorca

Noch an Bord des Flugzeugs musste der Mann mit einem Defibrillator 30 Minuten lang reanimiert werden. Danach änderte der Pilot die Route

Auf dem Rollfeld errichtete die Flughafen-Feuerwehr ein Zelt, in dem der Patient nach der Notlandung reanimiert wurde | Foto: www.menorca.info

| Menorca | |

Am Flughafen von Mallorcas Nachbarinsel Menorca hat ein Flugzeug am Donnerstagabend eine Notlandung eingelegt. An Bord hatte ein Passagier einen Herzstillstand erlitten und musste noch über den Wolken reanimiert werden. Er konnte stabilisiert werden und kam daraufhin in ein Krankenhaus.

Wie die MM-Schwesterzeitung "Menorca" von der Nachbarinsel berichtet, war das Flugzeug der Airline Transavia von Paris in Richtung Tunesien unterwegs. Um 15.29 Uhr war die Maschine vom Flughafen Orly gestartet war und befand sich auf dem Weg nach Djerba, der Ferieninsel.

Defibrillator an Bord eingesetzt

Während des Fluges brach ein 44-jähriger französischer Staatsbürger zusammen. Noch an Bord des Flugzeugs leisteten zwei mitreisende Ärzte Erste Hilfe und begannen mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Dabei kam mehrfach der Defibrillator zum Einsatz. Die Reanimation dauerte rund 30 Minuten.

Der medizinische Notfall sorgte am Menorca-Airport für einen Großeinsatz. Foto: www.menorca.info

Der Pilot des Fliegers meldete den medizinischen Notfall und landete um 17.55 Uhr auf dem Flughafen von Menorca. Auf dem Rollfeld stand bereits ein Großaufgebot von Rettungskräften bereit: Zwei Rettungswagen des balearischen Notfalldienstes 061, darunter ein Fahrzeug mit intensivmedizinischer Ausstattung sowie die Airport-Feuerwehr.

Auf dem Rollfeld weiter reanimiert

Nach der Landung wurde der Passagier noch auf dem Rollfeld weiter reanimiert, dafür war ein Zelt seitens der Feuerwehr errichtet worden. Schließlich gelang es den Sanitätern und dem Notarzt, den Patienten zu stabilisieren. Anschließend wurde der Mann mit höchster Dringlichkeit in ein Krankenhaus gebracht.

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